Personelle Unterstützung durch Initiative des "KommUnity-Rabatts" für Frankfurt
Zusammenfassung
Die Initiative des "KommUnity-Rabatts" bietet hessischen Kommunen die Möglichkeit, Mitarbeiter*innen der Finanzverwaltung für zwei Jahre zu nutzen, was mit einem Rabatt von 30 Prozent auf die Personalkosten verbunden ist. Diese personelle Unterstützung soll die Verwaltungsprozesse in Frankfurt verbessern und einen effizienteren Umgang mit Ressourcen ermöglichen.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenFrage an den Magistrat
Der hessische Finanzminister hat am
20. November 2025 angekündigt, Mitarbeiter*innen der hessischen Finanzverwaltung können für zwei Jahre in den Kommunen arbeiten. Das Personal komme aus dem Geschäftsbereich des Finanzministers, also zum Beispiel aus der Steuer-, der Bau- und der Immobilienverwaltung. Auf die Personalkosten gäbe es 30 Prozent Rabatt. Das Land hat die hessischen Kommunen aufgefordert, sich ab sofort zu melden.
Ich frage den Magistrat:
Wie hilfreich ist diese personelle Unterstützung mittels der Initiative des "KommUnity-Rabatts" für Frankfurt?
Antwort des Magistrats
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner,
sehr geehrte Frau Stadtverordnete Düwel,
meine Damen und Herren!
Das Land Hessen bietet über die Maßnahme "KommUnity" den hessischen Kommunen die Möglichkeit, ab dem 01.01.2026 Bedienstete der hessischen Finanzverwaltung aus unter-schiedlichen Berufsgruppen im Wege der Abordnung beziehungsweise Zuweisung - zunächst für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren - zur Unterstützung der kommunalen Verwaltungsarbeit anzufordern. Ziel des Angebots ist es, die hessischen Kommunalverwaltungen unbürokratisch, bedarfsgerecht und zeitnah personell stärken zu können.
Die interessierten hessischen Bediensteten werden in erster Linie aus der Steuerverwaltung, also hessenweit aus den Finanzämtern und der Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main, kommen. Auch aus dem Finanzministerium in Wiesbaden können einzelne Bedienstete abgeordnet beziehungsweise zugewiesen werden. Darüber hinaus werden Bedienstete des Landes-betriebs Bau und Immobilien Hessen teilnehmen.
Die Stadt Frankfurt am Main wird sich am Programm "KommUnity" beteiligen. Hierzu hat das Personal- und Organisationsamt alle Ämter und Betriebe angeschrieben und um eine Rückmeldung der dortigen Personalbedarfe gebeten. Die gemeldeten Bedarfe werden anschließend gesammelt an die hessische Finanzverwaltung übermittelt.
Die einzelnen Rückmeldungen aus den Kommunen werden in einem nächsten Schritt von der hessischen Finanzverwaltung mit den Ergebnissen der Abfrage unter den Bediensteten der Finanzverwaltung abgeglichen. Die Bedarfsangebote der Kommunen werden anschließend an die teilnehmenden Dienststellen der hessischen Finanzverwaltung weitergegeben.
Das Programm basiert auf einer freiwilligen Teilnahme. Daher ist es aktuell schwer abzuschätzen, in welchem Umfang sich Bedienstete der hessischen Finanzverwaltung finden werden, die in den Dienst der Stadt Frankfurt am Main abgeordnet beziehungsweise zugewiesen werden möchten. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass zumindest einzelne Abordnungen beziehungsweise Zuweisungen zur personellen Unterstützung der Ämter und Betriebe umgesetzt werden können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 4. Dezember 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.