In einem Bericht aus 2019 zeigt die VGF das Potenzial auf, auf etlichen Kilometern von U- und Straßenbahn Schottergleise
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Zusammenfassung
Der Magistrat plant eine befristete Verlängerung des Pachtverhältnisses für die Weinstube Römerberg 19. Dies soll sicherstellen, dass die Weinstube weiterhin als Ort der Begegnung verwendet werden kann, ohne Leerstand zu verursachen. Der aktuelle Pächter wird weiterhin in die Verhandlungen einbezogen, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten.
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Neues zu Römerberg per E-MailFrage an den Magistrat
In einem Bericht aus 2019 zeigt die VGF das Potenzial auf, auf etlichen Kilometern von U- und Straßenbahn Schottergleise bei Neubau/Sanierung in Grüngleisen anzulegen beziehungsweise sie dahin umzuwandeln. In 2023 kündigt die VGF an, " auch die Umwandlung von Schottergleisen in Rasenabschnitte geht weiter, in 2023 zum Beispiel entlang der U 6 zwischen Hausen und Industriehof. " Die Pläne für 2024 und 2025 enthalten keine derartigen Absichten mehr. Auf einer Baustelle im Stadtteil Nied wurde saniert, aber der Schotter beibehalten, auf der Friedberger Landstraße wurden kürzlich aus Grün- sogar Schottergleise.
Ich frage den Magistrat:
Wie steht es um die Gleis-Begrünungspläne der VGF und wieso wurde an den oben genannten Abschnitten in der beschriebenen Weise verfahren?
Antwort des Magistrats
Die VGF verfolgt weiterhin das Ziel, Streckenabschnitte zu begrünen - überall dort, wo die bautechnischen Gegebenheiten dies zulassen und eine Gleisbegrünung auch aus ökologischer Sicht sinnvoll ist. Zudem müssen die wirtschaftlichen Voraussetzungen gegeben sein, zum Beispiel durch Fördermaßnahmen.
Die bautechnischen Voraussetzungen können bei Neubaustrecken sowie bei grundhaften Gleiserneuerungen erreicht werden. So wird beispielsweise der oberirdische Streckenabschnitt im Europaviertel begrünt. Bei dem erwähnten Streckenabschnitt zwischen Industriehof und Hausen wurde durch die VGF ebenfalls ein begrüntes Gleis realisiert. Hier wurde die Bestandsstrecke inklusive des Unterbaues erneuert, was einer grundhaften Gleiserneuerung entspricht.
Entlang der Mainzer Landstraße in Nied wurden lediglich Schienen gewechselt und einzelne Schwellen ausgetauscht, das Gleisbett blieb erhalten. Somit konnte hier keine Begrünung der Gleisanlage erfolgen.
Am Hessendenkmal wurden die defekten Holzschwellen ausgetauscht, da diese nicht mehr länger die erforderliche Tragfähigkeit für einen sicheren Bahnbetrieb gewährleistet hätten. Diese Maßnahme erforderte den Ausbau des dortigen Rasengleises. Bei der derzeit vorhandenen Oberbauform - Schotteroberbau ohne Begrünung -, die nach der Gleisbaumaßnahme im Bereich des Hessendenkmals im letzten Jahr eingebaut wurde, handelt es sich um ein Provisorium. Der Streckenabschnitt wird nach derzeitiger Planung inklusive der dortigen Haltestellen in den nächsten Jahren umgestaltet und in diesem Zuge auch die Linienführung und damit die Lage der Gleise verändert.
Insbesondere aus wirtschaftlichen, aber auch ökologischen Gründen wurde deshalb am Hessendenkmal auf eine Begrünung für den Interimszustand verzichtet. Ökologische Gründe deshalb, weil für eine nur kurze Liegezeit der Bepflanzung, der Energieaufwand für Einbau und der zusätzlich benötigten Einbauteile durch die Begrünung nicht kompensiert werden können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 30. Oktober 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.