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Frage vom 09.12.2016, F 353 Auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der LINKEN zur Wohnungslosigkeit antwortete die Bundesregierung, dass die Zahl der wohnungslosen Menschen bei 335.000 liege.

Ich frage den Magistrat: Wie viele Personen - unterschieden nach Frauen, Männern und Kindern - waren in den Jahren 2000, 2005, 2010 und 2015 in Frankfurt wohnungslos?

Antwort des Magistrats: In Frankfurt am Main werden alle Menschen, die über das Jugend- und Sozialamt in einer Übergans- oder Notunterkunft untergebracht sind - unabhängig vom rechtlichen Status - als wohnungslos erfasst. Der enorme Anstieg zum 31.12.2015 ist auf die hohe Zahl von Asylbewerbern zurückzuführen, die ab September 2015 der Stadt Frankfurt am Main durch das Land Hessen zugewiesen wurden. Stichtag Gesamt Frauen Männer Kinder (unter 18 Jahren) 31.12.2000 992 330 306 356 31.12.2005 1.075 366 417 292 31.12.2010 947 299 433 215 31.12.2015 5.081 1.207 2.645 1.229 Dazu kommen bis zu 160 Notübernachtungsplätze in der Notübernachtungsstätte Ostpark für vorwiegend obdachlose Personen und bis zu 40 Notbetten in den stationären Einrichtungen, die jedoch auch als Clearingbetten zur stationären Aufnahme dienen. Im Winter werden die Notunterkünfte bei Bedarf auf bis zu 360 Plätze erhöht. Antragstellende Person(en): Stadtv. Michael Müller

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 9. Dezember 2016 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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