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Das Bildungs- und Teilhabepaket, BuT, ist eine finanzielle Unterstützung vom Staat, die Kindern und Jugendlichen aus Fam

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Magistrat wird gefragt, wie er sicherstellt, dass alle Familien in Frankfurt über die Fördermöglichkeiten des Bildungs- und Teilhabepakets informiert sind. Es wird erwartet, dass durch umfassende Informationsangebote und gezielte Ansprache eine höhere Inanspruchnahme der Leistungen erreicht wird.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Frage an den Magistrat

Das Bildungs- und Teilhabepaket, BuT, ist eine finanzielle Unterstützung vom Staat, die Kindern und Jugendlichen aus Familien mit geringem Einkommen Bildung und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben ermöglichen soll. Bezuschusst werden unter anderem Schulbedarf, Mittagessen in Schule und Kita, Lernförderung, Klassenfahrten und Freizeitaktivitäten. Trotzdem werden die Mittel von Zuschussberechtigten häufig nicht in Anspruch genommen.

Ich frage den Magistrat:

Wie stellt der Magistrat sicher, dass alle Familien in Frankfurt über die Fördermöglichkeiten des Bildungs- und Teilhabepakets informiert sind und welche Informationsformate und -materialien gibt es dazu in Frankfurter Kitas und Schulen?

Antwort des Magistrats

In Bezug auf das Bildungs- und Teilhabepaket, BuT, existieren umfassende Beratungs- und Informationsangebote. Die Ämter informieren die Zielgruppe für BuT-Leistungen gezielt über Informationsbeilagen: seitens der Wohngeldbehörde wird bei der Versendung von Bewilligungsbescheiden eine Bescheinigung zur Inanspruchnahme von BuT-Leistungen und der BuT-Flyer beigefügt. In den Bewilligungsbescheiden des Jugend- und Sozialamts und des Jobcenters wird explizit auf die BuT-Leistungen hingewiesen. Im Willkommenspaket der Stadt Frankfurt, organisiert durch das Frankfurter Kinderbüro, wird sowohl in der Infobroschüre "Frankfurt mein Zuhause" als auch durch den Flyer des Jugend- und Sozialamtes über die Leistungen zum Bildungs- und Teilhabepaket informiert. So erhalten pro Jahr circa 7.000 Frankfurter Familien diese wichtige Information. Darüber hinaus werden zur Verteilung von BuT-Flyern laufend verschiedene Netzwerke bedient - unter anderem AmkA, Frankfurter Kinderbüro, Netzwerk Frühe Hilfen, Quartiersmanagement. Hierdurch werden sehr viele Träger von Kindertages-einrichtungen, Sozialberatungen und Schulsozialarbeiter:innen erreicht. In Kindertageseinrichtungen werden Eltern zudem durch Einrichtungsleitungen als auch durch pädagogische Mitarbeitende darüber informiert, dass sie bei Bedarf Leistungen für das Mittagessen in der Kita erhalten können. Den Schulverwaltungskräften stehen alle Materialien - zum Beispiel BuT-Flyer - in einem internen Portal zur Verfügung. Darüber hinaus werden Eltern im Rahmen von Elternabenden sowie Elterngesprächen durch Klassenlehrkräfte über das Bildungs- und Teilhabepaket informiert. In den - weiterführenden - Schulen informieren und beraten Mitarbeitende der Schulsozialarbeit unterstützend. Interessierte Personen werden einmal im Monat beim Familiendienstag im Amt für multikulturelle Angelegenheiten, AmkA, zu den BuT-Leistungen beraten. Parallel hierzu werden ehrenamtlich engagierte Personen als Multiplikator:innen über das Schulungsformat Familie und Geld geschult. Auf den Internetseiten www.frankfurt.de, www.kinderbuero-frankfurt.de und www.jc-frankfurt.de werden die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket ebenfalls beworben.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 11. September 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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