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Mehrere Kommunen haben sich dazu bereit erklärt, verletzte und traumatisierte Kinder aus Gaza, dem Westjordanland und Is

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt wird aufgefordert, sich der Initiative zur Aufnahme verletzter und traumatisierter Kinder aus Gaza, dem Westjordanland und Israel anzuschließen. Dies soll ein Zeichen der Solidarität und Humanität setzen, jedoch fehlen derzeit die notwendigen bundesrechtlichen Voraussetzungen. Die Stadt wartet auf eine Entscheidung aus Berlin, um konkrete Hilfe leisten zu können.

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Frage an den Magistrat

Mehrere Kommunen haben sich dazu bereit erklärt, verletzte und traumatisierte Kinder aus Gaza, dem Westjordanland und Israel aufzunehmen. Auch unser Oberbürgermeister Mike Josef hat diese Initiative befürwortet. Damit könnte Frankfurt ein starkes Zeichen der Solidarität und Humanität setzen. Zeitgleich fehlt es bislang an den notwendigen bundesrechtlichen Voraussetzungen und die Initiative wartet auf eine Entscheidung aus Berlin.

Ich frage den Magistrat:

Welche Schritte und Bedingungen müssten seitens der Stadt und in Abstimmung mit Bund und anderen Akteuren erfüllt sein, damit Frankfurt möglichst bald konkrete Hilfe leisten und sich der Aufnahmeinitiative anschließen kann?

Antwort des Magistrats

In der jüngsten Vergangenheit hat die Bundesrepublik Deutschland mit der Aufnahme und Versorgung von medizinisch hilfebedürftigen Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine bereits gezeigt, wie humanitäre Hilfeleistungen für diese erfolgreich durchgeführt werden können.

Die die Initiative des Deutschen Städtetags unterstützenden Städte stellen sich vor, dass der Bund - vertreten durch das Bundesministerium des Innern, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Gesundheit - die gleichen Rahmenbedingungen herstellt auch für die Kinder aus Israel und Gaza.

Es geht den Städten um ein Zeichen der Humanität im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten. Daher hat sich auch der Ministerpräsident von Niedersachsen der Initiative angeschlossen.

Sobald die bundesweiten Voraussetzungen geschaffen sind, würden der Stadt Frankfurt Kinder und Jugendliche zugewiesen, die nach den dann bundesrechtlich geschaffenen Rahmenbedingungen, einer auskömmlichen Finanzierung des Bundes und den Maßgaben der Sozialgesetzbücher versorgt würden.

Das Sozialdezernat hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass es diese Aufgabe erfolgreich bewältigen kann.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 11. September 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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