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Regelmäßig klagen Eltern über fehlende Plätze für ihre Kinder bei Kinder- und Jugendärzt*innen im Stadtgebiet Frankfurt.

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Eltern in Frankfurt klagen über fehlende Plätze bei Kinder- und Jugendärzt*innen, während die Ärzt*innen über Überlastung berichten. Der Magistrat wird aufgefordert, Maßnahmen zur Sicherstellung einer wohnortnahen Versorgung zu ergreifen.

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Frage an den Magistrat

Regelmäßig klagen Eltern über fehlende Plätze für ihre Kinder bei Kinder- und Jugendärzt*innen im Stadtgebiet Frankfurt. Auch die Ärzt*innen selbst klagen über eine Überlastung und darüber, dass sie keine weiteren Patient*innen annehmen können und für Behandlungen die benötigte Zeit fehlt.

Ich frage den Magistrat:

Was unternimmt der Magistrat, um eine wohnortnahe Versorgung mit Kinder- und Jugendärzt*innen in allen Stadtteilen zu gewährleisten?

Antwort des Magistrats

Gemäß § 75 Absatz 1 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch, SGB V, obliegt die Sicherstellung der ärztlichen ambulanten Versorgung den Kassenärztlichen Vereinigungen. In zahlreichen Gesprächen und Briefen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, KVH, wurde die spürbar mangelnde kinderärztliche Versorgung deutlich adressiert. Laut Angaben der KVH ist Frankfurt mit 108 bis 110 Prozent kinderärztlich überversorgt. Hinsichtlich der Entscheidung zur Standortwahl innerhalb des Stadtgebietes der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzt:innen bestehe durch die KVH keine Möglichkeit der Steuerung oder Einflussnahme.

Seit April 2025 wurde im Rahmen der Einschulungsuntersuchungen von Erstklässler:innen und Seiteneinsteigenden, also älteren Schüler:innen, die aus dem Ausland nach Frankfurt zuziehen, damit begonnen eine Statistik zu erheben. Das dient dazu, die Anzahl unversorgter Kinder und Jugendlicher genauer zu ermitteln und das Ergebnis an die KVH zu übermitteln. Es wird systematisch erfasst, wenn Eltern angeben, dass eine kinderärztliche Versorgung nicht gewährleistet ist. Ebenso werden hilfesuchende E-Mails von Eltern aus dem Stadtgebiet sowie ebenfalls von Erstaufnahme-Einrichtungen für Geflüchtete erfasst. Die Statistik befindet sich aktuell noch in Auswertung. Die Meldungen werden regelmäßig an die KVH übermittelt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 11. September 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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