Fachleute sind alarmiert: Die Zahl der Zecken ist so hoch wie nie, auch in Frankfurt steigt das Risiko von Zeckenbissen
Zusammenfassung
Die Frage bezieht sich auf die steigende Zahl von Zecken und das damit verbundene Risiko von Zeckenbissen und Krankheiten in Frankfurt. Es wird vorgeschlagen, weitere Maßnahmen zu ergreifen, um die Bevölkerung über die Gefahren aufzuklären, insbesondere durch Schilder in Parks und Wäldern. Das erwartete Ergebnis ist eine erhöhte Sensibilisierung der Bürger:innen für den Schutz vor Zecken und die Wichtigkeit von Impfungen.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenFrage an den Magistrat
Fachleute sind alarmiert: Die Zahl der Zecken ist so hoch wie nie, auch in Frankfurt steigt das Risiko von Zeckenbissen und Krankheiten an. Besonders in Parks und Wäldern besteht eine Gefahr.
Ich frage daher den Magistrat:
Sind weitere Maßnahmen geplant, um auf die Gefahr aufmerksam zu machen, zum Beispiel Schilder an potenziellen Orten mit Hinweisen zum Schutz und zur Wichtigkeit einer Impfung?
Antwort des Magistrats
Zecken können unter anderem Frühsommer-Meningoenzephalitis, FSME, und Lyme-Borreliose übertragen. FSME-Virus-Nachweise von Frankfurter Bürger:innen müssen gemäß Infektionsschutzgesetz gemeldet werden, daraufhin ermittelt das Gesundheitsamt mögliche Expositionsorte. Diese Ermittlungen fließen in die Risikobewertung ein. Derzeit zählt Frankfurt am Main nicht als FSME-Risikogebiet. Der Erreger der Lyme-Borreliose unterliegt nicht der gesetzlichen Meldepflicht.
Der Magistrat klärt die Bürger:innen regelmäßig über den Schutz vor Zecken und den von ihnen übertragenen Erkrankungen auf, beispielsweise am 19. Mai und am 2. Juni 2025 mit Veröffentlichungen auf den Social Media-Kanälen des Gesundheitsamtes bei Instagram, Facebook und WhatsApp. Auch in der Broschüre "Gesund auf Reisen" sind entsprechende Informationen aufgeführt. Ausführliche Informationen sind auf der Website des Hessisches Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales https://soziales.hessen.de/zecken-information. Eine persönliche Beratung führen die Hausärztinnen und -ärzte durch.
Gegen FSME gibt es eine Impfung. Lange, geschlossene Kleidung und insektenabweisende Mittel bieten hingegen keinen vollständigen Schutz vor Zecken. Es ist daher ratsam, sich einige Zeit nach dem Aufenthalt in der Natur auf Zecken abzusuchen. Oft kann es einige Stunden dauern, bis Zecken einen geeigneten Ort zur Nahrungsaufnahme gefunden haben und am Biss-Ort entdeckt werden können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Juni 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.