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Ein Leserbriefschreiber in der FAZ vom 23.06.2025 kritisierte die Frankfurter Verkehrspolitik in der Hinsicht, dass dies

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage bezieht sich auf die Verkehrssituation in den Straßen Hügelstraße und Alt-Praunheim, die als problematisch für Einsatzfahrzeuge angesehen wird. Der Magistrat erklärt, dass seit 2000 keine wesentlichen Änderungen an den Straßenquerschnitten vorgenommen wurden und dass die neuen Radwege den Rettungsdiensten helfen, Staus zu umfahren.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Frage an den Magistrat

Ein Leserbriefschreiber in der FAZ vom 23.06.2025 kritisierte die Frankfurter Verkehrspolitik in der Hinsicht, dass diese Staus verursache, welche auch Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, Rettungswagen, Notarztwagen und die Polizei ausbremsen würden. In künstlich verengten Fahrwegen hätten die "Feststeckenden kaum Platz zum Ausweichen". Als Beispiele führte er die enge Ortsdurchfahrt Alt-Praunheim in Richtung Nordweststadt und die eingeengte "Hügelstraße" zwischen Raimundstraße und Eschersheimer Landstraße an.

Ich frage den Magistrat:

Inwiefern sieht der Magistrat diese beiden Straßen unter dem Gesichtspunkt von Staus und einer damit einhergehenden Blockierung von Einsatzfahrzeugen als problematisch an?

Antwort des Magistrats

Der Straßenquerschnitt im fraglichen Abschnitt der Hügelstraße wurde seit mindestens dem Jahr 2000 nicht verändert. Auf der Nordseite finden sich weitgehend im Originalzustand erhaltene Bordsteinradwege auf einstmals grünem Betonknochenpflaster.

Auch in der Hügelstraße - im Abschnitt zwischen Raimundstraße und Eschersheimer Landstraße - wurden in den vergangenen Jahren keine größeren Maßnahmen für den Radverkehr umgesetzt. Die Straße ist dort - bedingt durch das Parken am Fahrbahnrand - bereits seit mindestens 25 Jahren einspurig. Auf Höhe der Fritz-von-Unruh-Anlage und der Marie-Bittorf-Anlage wurde auf Wunsch des Ortsbeirats sowie im Rahmen des Projekts "Grünes Ypsilon" eine barrierearme Querungsstelle für den Fuß- und Radverkehr geschaffen. Um die dafür erforderlichen Sichtdreiecke freizuhalten, wurden einige Parkplätze durch Poller beziehungsweise Fahrradabstellbügel ersetzt. Auch hier bestand jedoch bereits zuvor eine Einspurigkeit, und es wurden keine zusätzlichen Engstellen geschaffen, die für Rettungskräfte relevant wären.

Auch die Straße Alt-Praunheim, die den alten Ortskern des Stadtteils durchmisst, verfügt über keinerlei baulich abgetrennte oder benutzungspflichtige Radverkehrsanlagen, auch dort ist wie an vielen Stellen in den Stadtteilkernen die zur Verfügung stehende Verkehrsfläche zwischen den Häusern viel zu gering. Auch dort hat sich am Straßenquerschnitt mindestens seit dem Jahr 2000 nichts geändert, einzig ein Unfallschwerpunkt am Abzweig der Straße In der Römerstadt wurde durch Verlagerung der ebenfalls seit mindestens dem Jahr 2000 bestehenden, riesigen Sperrfläche entschärft.

Eine besondere Situation, die signifikant von anderen, für das Stadtgebiet typischen Straßenquerschnitten abweicht, ist aus Sicht der Branddirektion in den genannten Abschnitten nicht festzustellen.

Im Gegensatz zur geäußerten Kritik ermöglichen es viele der neuen Radwege, die in den letzten Jahren in Abstimmung mit der Branddirektion angelegt wurden, durch ihre Breite dem Rettungsdienst, bei einem Stau auf diese auszuweichen. Dadurch verkürzen sich die Einsatzzeiten der Rettungsdienste.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Juni 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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