Im Februar 2024 installierte die Stadt das erste ebenerdige Taubenhaus auf der Frankenallee - schon damals gab es Skepsi
Zusammenfassung
Die Stadt plant, ein Taubenhaus in der Nähe der Galluswarte zu errichten, um die Taubenpopulation zu reduzieren. Aufgrund der hohen Futterangebote an der Galluswarte war das erste Taubenhaus jedoch nicht erfolgreich. Zukünftige Maßnahmen sollen unter veränderten Bedingungen erfolgen.
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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgenFrage an den Magistrat
Im Februar 2024 installierte die Stadt das erste ebenerdige Taubenhaus auf der Frankenallee - schon damals gab es Skepsis. Überraschenderweise wollten sich kaum Tauben in einem Container auf dem Boden und in 400 Metern Entfernung von der Galluswarte niederlassen. Die Unterführungen an der Galluswarte verdreckten weiter. Nun zog das erfolglose Taubenhaus weiter nach Bockenheim und die Stadt lässt die Menschen an der Galluswarte weiter im Regen beziehungsweise Taubenkot stehen.
Daher frage ich den Magistrat:
Wo plant die Stadt ein Taubenhaus in der Nähe beziehungsweise an der Galluswarte zu errichten oder wie soll alternativ das Taubenproblem im Umfeld der Station langfristig gelöst werden?
Antwort des Magistrats
Der Magistrat hatte aufgrund der Situation und Beschwerdelage vor Ort den Versuch gestartet, die Taubenpopulation an der Galluswarte durch ein Taubenhaus wirksam zu reduzieren.
Um das Projekt trotz des aufgrund verkehrlicher und sicherheitstechnischer Rahmenbedingungen etwas entfernter gelegenen Standortes in der Frankenallee zum Erfolg zu bringen, hat der Magistrat einen hohen Aufwand betreiben müssen. Immer wieder musste das illegal ausgelegte Taubenfutter sowie Lebensmittelreste an der Galluswarte durch einen extern beauftragten Dienstleister eingesammelt werden. Aufgrund des sehr hohen Futterangebots an der Galluswarte bestand für die Tauben kein Anlass, das Taubenhaus zu nutzen.
Darüber hinaus wäre für die Annahme des Taubenhauses als Nistplatz der Verschluss der ungewünschten Nistmöglichkeiten an der Unterführung Frankenallee hilfreich gewesen. Die Bahn sieht sich für den Zustand in den Unterführungsbereichen allerdings nicht zuständig. Der Magistrat ist leider mangels Finanzierungsmöglichkeit nicht in der Lage, weitere Vergrämungen durchzuführen. Die bereits ausgeführte bauliche Vergrämung an der Unterführung Galluswarte hat rund 500.000 Euro gekostet.
Der Magistrat kann sich die Wiederaufstellung eines Taubenhauses im Bereich der Gallusanlage perspektivisch wieder vorstellen, allerdings kann dies nur unter veränderten Voraussetzungen - wie beschrieben - erfolgen.
Durch die Implementierung des Stadttaubenmanagements sind die Voraussetzungen geschaffen worden, für das Thema eines gedeihlichen Miteinanders von Menschen und Taube durch Aufklärung zu werben und die Akzeptanz für ein Fütterungsverbot als Präventivmaßnahme zu schaffen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Juni 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.