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Im März trafen sich bei einer hochkarätigen Veranstaltung in der IHK Frankfurt Vertreter*innen israelischer Startups mit

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Magistrat wird aufgefordert, Frankfurt Forward weiterzuentwickeln, um die Ansiedlung ausländischer Startups zu unterstützen. Dies umfasst den Ausbau internationaler Vernetzungsaktivitäten, strukturierte Unterstützung bei Förderanträgen, die Entwicklung einer digitalen Plattform zur Förderung der Transparenz sowie die Kooperation mit Partnern wie Futury. Ziel ist es, Frankfurt als attraktiven Standort für internationale Startups zu positionieren.

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Frage an den Magistrat

Im März trafen sich bei einer hochkarätigen Veranstaltung in der IHK Frankfurt Vertreter*innen israelischer Startups mit Investor*innen sowie hessischen Politiker*innen. Auch die Stadt Frankfurt war vertreten. Als wesentliche Herausforderungen für die Ansiedlung von Startups wurde die Vernetzung und die Hilfe bei Förderanträgen genannt. Frankfurt Forward und Futury wurden dabei als mögliche Partner genannt.

Ich frage den Magistrat:

Wie muss beziehungsweise soll Frankfurt Forward weiterentwickelt werden, damit es den Anforderungen zur Unterstützung der Ansiedlung ausländischer Startups in Frankfurt gerecht werden kann?

Antwort des Magistrats

Unter Wahrung des Kerns von Frankfurt Forward - der neutrale Matchmaker und Impulsgeber im Startup-Ökosystem FrankfurtRheinMain - sollte Frankfurt Forward in folgenden Bereichen weiterentwickelt werden, um die Ansiedlung von ausländischen Startups zu fördern:

  1. Ausbau der internationalen Vernetzungsaktivitäten

Frankfurt Forward hat bereits erfolgreich internationale Matchmaking-Veranstaltungen durchgeführt, wie das International Matchmaking mit Lyon, Tel Aviv oder Tallin. Diese Aktivitäten werden aktuell dezernatsübergreifend mit den zuständigen Referaten systematisch ausgebaut:

- Erweiterung des International Matchmaking-Programms auf weitere strategische Partnerregionen unter Berücksichtigung der 18 Partnerstädte der Stadt Frankfurt am Main

- Aufbau strategischer Partnerschaften mit internationalen Startup-Hubs und Acceleratoren

-- Teilnahme an Delegationsreisen (Inbound/Outbound), um die Schlüsselsektoren des Ökosystems zu präsentieren und Startups/Scaleups aus diesen Branchen für eine Ansiedlung in Frankfurt zu gewinnen

-- Konsequente Vernetzung mit anderen international tätigen (privatwirtschaftlichen) Initiativen in dem Bereich

-- Vernetzung und Koordination mit den internationalen Aktivitäten des Landes Hessen

  1. Strukturierte Unterstützung bei Förderanträgen

Die Wirtschaftsförderung Frankfurt, die Kompass gGmbH und die FrankfurtRheinMain GmbH unterstützen bereits ausländische Existenzgründer, Startups, Scaleups und Unternehmen bei den erforderlichen Schritten zur Ansiedlung. Frankfurt Forward arbeitet mit diesen Institutionen zusammen und gewährleistet so einen reibungslosen Prozess. Eine Idee ist es jedoch, ausländische Startups und Scaleups mit einem Welcome-Package zu empfangen, dass die erste Orientierung weiter vereinfacht.

  1. Digitale Plattform-Entwicklung zur Förderung der Transparenz und Sichtbarkeit

Frankfurt Forward ist Mit-Initiatorin einer hessenweiten Plattform, die zum Ziel hat, automatisch und transparent für jeden das Startup-Ökosystem datenbasiert dazustellen. Neugründungen werden automatisch erfasst, Unternehmen haben die Möglichkeit, die automatisch erhobenen Daten anzureichern.

Die digitale Infrastruktur sollte für internationale Zielgruppen optimiert werden:

- englischsprachige Plattform-Entwicklung

- Digitale Tools für virtuelle Matchmaking-Prozesse

  1. Kooperation mit Futury und anderen Partnern

Die Zusammenarbeit mit Futury und anderen - privatwirtschaftlichen - Partnern sollte systematisch weiterentwickelt werden, um Synergien bei der Gewinnung von neuen Startups und Scaleups für den Standort Frankfurt am Main zu realisieren.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 28. Mai 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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