Wie die Schulgemeinden der beiden in den Lateral Towers untergebrachten neugegründeten Schulen „Neues Gymnasium“ und „St
Zusammenfassung
Die Julius-Leber-Schule soll während ihrer dreijährigen Sanierung in die Lateral Towers ausgelagert werden. Der Magistrat rechtfertigt dies mit wirtschaftlichen und räumlichen Überlegungen und betont, dass die Auslagerung notwendig und sinnvoll ist.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenFrage an den Magistrat
Wie die Schulgemeinden der beiden in den Lateral Towers untergebrachten neugegründeten Schulen "Neues Gymnasium" und "Stadtgymnasium" erfahren mussten, soll die Berufsschule "Julius-Leber-Schule" während ihrer drei Jahre dauernden Sanierung dorthin ausgelagert werden. Der Altersunterschied zwischen Berufsschülern und Gymnasiasten - derzeit
5. Jahrgangsstufe - wäre erheblich, eine räumliche Trennung kaum darstellbar und die positive Entwicklung der deutlich jüngeren Schüler somit gefährdet.
Ich frage den Magistrat:
Wie will der Magistrat diesen Affront gegenüber den neugegründeten Schulgemeinden - denen etwas völlig anderes versprochen war - rechtfertigen, und welche Alternativen für die Auslagerung der Julius-Leber-Schule gibt es?
Antwort des Magistrats
Der Magistrat zahlt 13 Millionen Euro Miete im Jahr für ein sehr großes Bürogebäude, das zu einer Schule umgebaut wird und noch über Jahre größtenteils leer stehen wird, während beide neuen Gymnasien aufwachsen. Die Julius-Leber-Schule benötigt eine dreijährige Gesamtauslagerung, während sie brandschutzsaniert wird. Vor diesem Hintergrund ist die Prüfung der in Rede stehenden Auslagerung wirtschaftlich geboten, räumlich möglich und vernünftig.
Der Magistrat weist darüber hinaus die Behauptung zurück, dass Schüler:innen einer beruflichen Schule die Entwicklung jüngerer Schüler:innen gefährdeten. Das Gegenteil ist richtig. Er weist zudem daraufhin, dass auch beide Gymnasien in einigen Jahren Jugendliche und junge Erwachsene unter sich haben werden.
Alles Weitere klärt der Magistrat im persönlichen Gespräch mit den drei betroffenen Schulleitungen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 28. Mai 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.