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Auf die Frage Nr. 2320 vom 14.03.2024 antwortete der Magistrat, dass sowohl in den Planungen für das Kinder- und Jugendt

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Magistrat plant, die Bedürfnisse der Frankfurter Filmfestivals in die Konzeption neuer und bestehender kultureller Räume zu integrieren. Dies umfasst die Schaffung eines temporären Festivalzentrums sowie die Berücksichtigung der Festivals im neuen Kinder- und Jugendtheater. Ziel ist es, den unterschiedlichen Anforderungen der Festivals gerecht zu werden und eine multifunktionale Nutzung der Räume zu ermöglichen.

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Thema Kultur verfolgen

Frage an den Magistrat

Auf die Frage Nr. 2320 vom 14.03.2024 antwortete der Magistrat, dass sowohl in den Planungen für das Kinder- und Jugendtheater im Zoogesellschaftshaus als auch für die Zwischennutzung des Campus Bockenheim die Bedarfe der Filmfestivals Berücksichtigung finden werden. In den bisher bekannten Planungen sowohl für das Kinder- und Jugendtheater als auch für den Campus Bockenheim sind solche Überlegungen jedoch nicht zu entdecken.

Ich frage den Magistrat:

Wie genau werden die Filmfestivals in den beiden oben genannten Projekten Berücksichtigung finden, und gibt es neue Planungen für ein Filmfestivalzentrum, unabhängig von der in der Antwort auf die Frage Nr. 2320 dargestellten gemeinsamen Nutzung mit anderen kulturellen Einrichtungen?

Antwort des Magistrats

Sehr geehrte Frau Stadtverordnete Eberz!

Der Magistrat nimmt die Bedarfe der Frankfurter Filmfestivals ernst und berücksichtigt diese in der Konzeption neuer sowie der Ertüchtigung bestehender kultureller Räume.

Im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung führte das Fachreferat Film 2022 eine umfassende Befragung zum Stand der Filmfestivallandschaft durch, die auch die Raumbedarfe erfasste, Umfrage zum Stand der Frankfurter Filmfestivals - kulturentwicklungsplanung ffm. Die Ergebnisse zeigen differenzierte Bedürfnisse: Während kleinere Festivals vor allem bezahlbare Aufführungsmöglichkeiten in innerstädtischen Kinos suchen, benötigen größere Festivals wie das LICHTER Filmfest Frankfurt International mehrere zusammenhängende Räume für Filmvorführungen und begleitende Veranstaltungen - also ein temporäres Festivalzentrum für einige Wochen im Jahr.

Den unterschiedlichen Bedarfen der Festivals wird bestmöglich entsprochen, indem bestehende sowie geplante Kulturorte so ausgestatten werden, dass sie den spezifischen Anforderungen von Filmfestivals gerecht werden - mit geeigneter Technik für professionelle Filmvorführungen sowie ergänzenden Räumen für Diskurs und Austausch, etwa für Vorträge, Podiumsdiskussionen, Empfänge oder Partys. Ein Beispiel für eine solche multifunktionale Nutzung unterschiedlichen Kunstsparten und Nutzergruppen ist das künftige Kinder- und Jugendtheater.

Im neuen "Nutzungs- und Betriebskonzept für das Kinder- und Jugendtheater im sanierten Zoogesellschaftshaus" werden die Filmfestivals ausdrücklich berücksichtigt. Bereits in der Beschreibung des künstlerischen Profils wird festgehalten, dass das künftige Kinder- und Jugendtheater offen für Formate wie Filmfestivals und Konzerte sein soll. Unter Punkt 31.5 "Festivals im Haus" wird beispielsweise das LUCAS - Internationales Festival für junge Filmfans als potenzieller Nutzer benannt. Doch auch andere künstlerische Festivals mit unterschiedlichen Zielgruppen sind ausdrücklich als Mieterinnen und Mieter der Räume denkbar.

Auch die geplanten Zwischennutzungen auf dem Kulturcampus bieten Potenziale für Filmfestivals. Derzeit befinden sich unter anderem die Zwischennutzungskonzepte für die ehemalige Kunstbibliothek und die Dondorf-Druckerei in der Entwicklungsphase, auch die Filmfestivals sind eingeladen, sich über Beteiligungsformate aktiv in den Konzeptionsprozess einzubringen.

Darüber hinaus unterstützt der Magistrat die Festivals bei der Nutzung bestehender Räume wie dem Mousonturm und der Volksbühne - insbesondere für größere Festivals - sowie bei Kooperationen mit kommerziellen Kinos, die vor allem für kleinere Festivals von Bedeutung sind.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 30. April 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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