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Presseberichten ist zu entnehmen, dass das Kulturdezernat detaillierte Vorstufen und Szenarien für ein Zentrum der Künst

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Das Kulturdezernat hat eine Massenstudie und ein Raumprogramm für das Zentrum der Künste erstellt, um das Projekt "Kulturcampus" voranzubringen. Es wird vorgeschlagen, die Aufgaben zwischen Land und Stadt neu zu verteilen, um die Umsetzung zu erleichtern und Synergien zu nutzen.

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Frage an den Magistrat

Presseberichten ist zu entnehmen, dass das Kulturdezernat detaillierte Vorstufen und Szenarien für ein Zentrum der Künste hat erstellen lassen, um das Projekt "Kulturcampus" voranzubringen. Ich frage den Magistrat: Wie weit ist das Projekt gediehen, und welche nächsten Schritte möchte das Dezernat jetzt einleiten, um das Projekt Kulturcampus, über das nun schon seit mehr als zehn Jahren geredet wird, konkret werden zu lassen?

Antwort des Magistrats

Sehr geehrte Frau Stadtverordnete Gebhardt! Tatsächlich hat das Kulturdezernat eine detaillierte Massenstudie und ein Raumprogramm in Auftrag gegeben, die bereits 2019 abgeschlossen wurden. Sie liefern eine solide Datengrundlage für den geplanten gemeinsamen Architekturwettbewerb und sind in enger Abstimmung mit den künftigen Nutzerinnen und Nutzern des Zentrums der Künste entstanden. Massenstudie und Raumprogramm wurden dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst bereits 2019 vorgestellt und waren auch der Ausgangspunkt für die Einigung auf einen Realisierungswettbewerb für die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst mit integriertem Ideenteil für Zentrum der Künste, Wohnen und Gewerbe im Frühjahr 2020. Trotz dieser grundlegenden Einigung erweist sich der gemeinsame Architekturwettbewerb in der praktischen Umsetzung als komplex. Der Abstimmungsprozess über eine schriftliche Vereinbarung zur Auslobung ist Ende September 2020 zum Stillstand gekommen. Damals wurde ein zwischen den fachlich zuständigen Dezernaten für Kultur und Wissenschaft und Planen und Wohnen sowie der ABG Frankfurt Holding abgestimmter überarbeiteter Entwurf des Ministeriums für eine gemeinsame Absichtserklärung zurück nach Wiesbaden übersandt, nachdem das Ministerium dem Magistrat der Stadt Frankfurt am Main seinerseits Anfang des Monats einen Entwurf für die Übereinkunft hatte zukommen lassen. Seitdem dauert die Prüfung auf Landesseite an, Sachstandsnachfragen blieben leider unbeantwortet. Jüngst kündigte Frau Staatsministerin Dorn in einem Schreiben zumindest an, in Kürze mit einem Gesprächstermin auf das Kulturdezernat zukommen zu wollen. Es bleibt zu hoffen, dass der Prozess somit wiederaufgenommen werden kann. Der Vorgang verdeutlicht gleichwohl, wie kompliziert die Verzahnung von Hochschule und Zentrum der Künste nach wie vor ist. Auch das gemeinsame Wettbewerbsverfahren bietet nicht für alle damit verbundenen Probleme eine Lösung. Es ist beabsichtigt, das nächste Gespräch mit Frau Staatsministerin Dorn daher auch zu nutzen, um eine Alternative zum bislang vereinbarten Weg vorzuschlagen. Um das Projekt grundlegend zu entzerren, könnte sich das Kulturdezernat eine neue Aufgabenteilung vorstellen. So könnte das Land Hessen als alleiniger Bauherr einen Realisierungswettbewerb für Hochschule und Frankfurt LAB - den südlichen Teil des Zentrums der Künste - durchführen, während die Stadt Frankfurt am Main die Entwicklung des nördlichen Teils, "Tortengrundstück", vorantreiben könnte. In diesem Szenario ergeben sich zwei getrennte Bauprojekte mit unabhängiger Bauherrschaft, die aus einem Guss realisiert werden können. Auch für die Synergien, denen als ideeller Ausgangspunkt des Projekts von jeher große Bedeutung beigemessen wurde, ergäben sich neue Perspektiven. Seitens des zuständigen Fachdezernats besteht die Bereitschaft, die vollständig vorliegende Datengrundlage zum Zentrum der Künste für ein entsprechendes Wettbewerbsvorhaben zur Verfügung zu stellen. Zur dauerhaften Finanzierung des Zentrums der Künste wird auch auf dieser Grundlage das eingebrachte Mietmodell und eine entsprechende Erhöhung der Zuschüsse für die Institutionen des Zentrums durch Stadt und Land für den sinnvollsten Weg gehalten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 25. Februar 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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