Die sommerliche Grillsaison auch auf den städtischen Grillplätzen hat begonnen und wird wie in jedem Jahr Anwohnende der
Zusammenfassung
In der Frage wird nach den Ergebnissen von Prüfungen zu den städtischen Grillplätzen und deren Verbesserung gefragt. Der Magistrat schildert die Problematiken an Grillplätzen und die Ansätze, um durch verschiedene Modelle Lösungen zu finden.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenFrage an den Magistrat
Die sommerliche Grillsaison auch auf den städtischen Grillplätzen hat begonnen und wird wie in jedem Jahr Anwohnende der Grillplätze, Ortsbeiräte und die Öffentlichkeit beschäftigen. In der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirats 6 zum Beispiel waren die Zustände rund um die Grillplätze am Schwanheimer Abenteuerspielplatz schon Thema. In der ST 1827/25 berichtet der Magistrat grundsätzlich über Prüfungen zum einen zum "Kelsterbacher Modell", das bauliche und organisatorische Anpassungen der Grillplätze nötig machen würde, zum anderen dazu, ob externe Betreibermodelle eine Lösung für die Probleme in Frankfurt sein können. Ich frage den Magistrat: Gibt es schon Ergebnisse dieser Prüfungen, und lassen sie auf eine Verbesserung der Situation hoffen?
Antwort des Magistrats
Der Grillplatz am Waldspielpark Schwanheim liegt am Rand des Frankfurter Stadtwaldes im Landschaftsschutzgebiet, Zone 2, und stellt einen wichtigen öffentlichen Freizeit- und Begegnungsort dar. In den vergangenen Jahren - insbesondere während der Sommermonate - ist es wiederholt zu erheblichen Nutzungskonflikten sowie zu Verstößen gegen die Grünanlagensatzung und straßenverkehrsrechtliche Regelungen gekommen ist. Diese haben sowohl zu Belastungen für Anwohnende als auch zu Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft geführt. Die aufgetretenen Problemlagen sind nicht ausschließlich einem einzelnen Zuständigkeitsbereich zuzuordnen, sondern erfordern eine amtsübergreifende Betrachtung und Lösung. Einzelne in der Vergangenheit ergriffene Maßnahmen - etwa verstärkte Kontrollen, Hinweisschilder, temporäre Regelungen - konnten die Situation vor Ort bislang nicht dauerhaft und zufriedenstellend entschärfen. Der Magistrat verfolgt weiterhin das Ziel, belastbare und rechtssichere Lösungsansätze zu entwickeln, die sowohl den sozialen Nutzungsanspruch öffentlicher Grillplätze als auch die Belange von Umwelt- und Naturschutz, Anwohnerschaft, Verkehrssicherheit sowie die Steuerungs- und Vollzugsmöglichkeiten der Verwaltung angemessen berücksichtigen. Dabei fließen auch Erkenntnisse von Grillplätzen aus vergleichbaren Kommunen in der Region und darüber hinaus in ein Konzept für den Grillplatz in Schwanheim ein. Der Magistrat befasst sich derzeit mit dem sogenannten Kelsterbacher Modell, um daraus konzeptionelle Ansätze für einen geeigneten Umgang mit öffentlichen Grillplätzen in Frankfurt zu gewinnen. Nach ersten Erkenntnissen erfordert ein solches Modell neben baulichen Anpassungen vor Ort auch die Definition eines logistischen Prozesses, der personell abgesichert und organisatorisch in die städtischen Strukturen eingebunden werden muss. Der Magistrat wird nach Abschluss dieser Überprüfung berichten, inwieweit das Kelsterbacher Modell auf die Frankfurter Rahmenbedingungen übertragbar ist. Weitere Prüfungen richten sich darauf, ob gegebenenfalls externe Betreibermodelle eine tragfähige Lösung für Frankfurter Grillplätze darstellen könnten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 13. Mai 2026 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.