Laut B 427/24 haben die Träger des „Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft“ aufgrund reduzierter Projektmittel vermeh
Zusammenfassung
Das Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft steht aufgrund reduzierter Projektmittel vor finanziellen Herausforderungen, die den sozialen Zusammenhalt in den Stadtteilen beeinflussen könnten. Der Magistrat plant eine Erhöhung der Mittel für 2025, um die Situation zu verbessern und die Netzwerkarbeit aufrechtzuerhalten.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenFrage an den Magistrat
Laut B 427/24 haben die Träger des "Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft" aufgrund reduzierter Projektmittel vermehrt Eigenmittel eingebracht oder zum Erhalt von Stellen Projektmittel gekürzt. Perspektivisch wird auch 2025 die Situation von den reduzierten Projektmitteln geprägt sein. Die Quartiersmanager:innen stehen somit vor der Herausforderung, die vorhandenen Projektmittel noch stärker zu priorisieren und anlassbezogen Fördermittel bei weiteren Fördergebern einzuwerben.
Ich frage den Magistrat:
Wie schätzt der Magistrat die Auswirkungen der finanziellen Situation des Programms auf den sozialen Zusammenhalt in den Stadtteilen ein, und wann wird das Programm ausreichend finanziert?
Antwort des Magistrats
Die Höhe der gesamten städtischen Zuwendungen für das Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft ist in den letzten Jahren gleichgeblieben. Allerdings sind die Kosten für Personal- und Sachkosten im Quartiersmanagement gestiegen und tendenziell die eingebrachten Eigenmittel der verschiedenen Träger des Quartiersmanagement gesunken. Die Projekte wurden in gemeinsamer Abstimmung neu ausgerichtet sowie priorisiert und konnten weiter zahlreich und wirkungsorientiert bei reduziertem Projektbudget durchgeführt werden. Gleichzeitig konnte die ebenso wichtige Netzwerkarbeit und Koordinierungsaufgabe der Quartiersmanagements aufrechterhalten werden.
Für 2025 konnte im Haushalt des Jugend- und Sozialamtes eine Erhöhung der Mittel für das Frankfurter Programm bereitgestellt werden. Damit hat sich der zur Verfügung stehende Gesamtzuschuss für das Quartiersmanagement ab 2025 um 307.000 Euro erhöht und liegt damit auf dem Niveau vor der Absenkung.
Die Träger aktualisieren derzeit ihre Planungen und Kalkulationen für das Jahr 2025 sowie bei Bedarf die Anträge für die einzelnen Quartiere in enger Abstimmung mit der zuständigen Fachstelle des Jugend- und Sozialamtes. Auswirkungen der vorübergehenden Mittelabsenkung auf den sozialen Zusammenhalt konnten bislang nicht festgestellt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 30. April 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.