Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Es ist kein neues Verhalten und scheint dennoch zuzunehmen: Statt Kopfhörer zu nutzen werden in öffentlichen Verkehrsmit

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Magistrat wird gefragt, ob er Durchsagen zur Sensibilisierung der Fahrgäste für ihren Handylärm in Frankfurt einführen möchte. Dies geschieht im Kontext einer Kampagne in München, die um Rücksichtnahme wirbt. Der Magistrat erläutert, dass bereits Maßnahmen zur Sensibilisierung bestehen und die Integration von Durchsagen diskutiert werden könnte.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Frage an den Magistrat

Es ist kein neues Verhalten und scheint dennoch zuzunehmen: Statt Kopfhörer zu nutzen werden in öffentlichen Verkehrsmitteln lautstark Videos abgespielt oder Telefonate geführt, bei denen auch das Gegenüber lautgestellt ist. In München gibt es ganz aktuell wieder eine Kampagne mit Durchsagen in den Fahrzeugen der Verkehrsbetriebe, die um gegenseitige Rücksichtnahme wirbt. Ich frage: Hält der Magistrat solche Durchsagen für zielführend, um Fahrgäste für ihren eigenen Handylärm zu sensibilisieren, und möchte er sich dafür einsetzen, dass diese auch in Frankfurt an Haltestellen und in den Fahrzeugen Anwendung finden?

Antwort des Magistrats

Bereits heute werden Frankfurter Fahrgäste durch Aufkleber in den Fahrzeugen sowie Einblendungen auf den Info-Monitoren um gegenseitige Rücksichtnahme bei der Nutzung des ÖPNV gebeten. Im Oktober und Dezember 2024 legte die Kampagne "Gemeinsam besser fahren" den Fokus auf ein respektvolles Miteinander und sollte zum Nachdenken über das eigene Verhalten im Nahverkehr anregen. Besonders für Busfahrerinnen und -fahrer stellt lautstarkes Verhalten im direkten Umfeld zusätzlich eine Belastung dar - insbesondere bei ohnehin hoher Konzentration im Straßenverkehr. Unterschiedliche Kampagnenmotive - darunter auch eines, das den Hinweis "Musik bitte nur mit Kopfhörern in moderater Lautstärke abspielen" aufgriff - wurden im ober- und unterirdischen ÖV-Umfeld, als Aushang in Vitrinen, Wechselrahmen im Bus sowie online auf Social Media gezeigt. Die Reihe wird voraussichtlich im Sommer 2025 wiederaufgenommen und mit weiteren Motiven ergänzt. Die Integration von Durchsagen könnte in diesem Rahmen diskutiert werden.

Derzeit werden Durchsagen dieser Art nicht eingesetzt, da sie zwangsläufig in Konflikt mit den gewöhnlichen Haltestellenansagen stehen. Gerade in der Innenstadt sind durch die Vielzahl der Umsteigemöglichkeiten die Ansagetexte häufig so lang, dass sie nahezu die gesamte Fahrzeit zwischen zwei Haltestellen in Anspruch nehmen. Es bliebe hier meist keine Zeit, noch eine solche Zusatzansage unterzubringen. Dort wo sich ein Zeitfenster ergibt, wird es gebraucht, um bei Bedarf Sonderansagen zu wichtigen Baumaßnahmen unterzubringen. Es wäre daher schwierig in den Fahrzeugen derartige Ansagen in einer Form zu platzieren in der sie von einem Großteil der Fahrgäste auch tatsächlich wahrgenommen werden können, gleichzeitig aber nicht zu einer Dauerbeschallung führen. Derartige Ansagen könnten durch die Fahrgäste sogar als störender empfunden werden als die vereinzelte Geräuschbelästigung durch die Endgeräte anderer Fahrgäste.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 30. April 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung