Die Anzahl an Drogenabhängigen in Frankfurt ist seit Jahren hoch. Die Stadt geht von mindestens 3.500 Personen aus. Ähnl
Zusammenfassung
Der Magistrat plant die Einrichtung eines neuen Crack-Zentrums in Frankfurt, um schwerkranke Drogenabhängige zu unterstützen und die Anzahl der Drogenabhängigen zu reduzieren. Es wird erwartet, dass das Zentrum keine zusätzlichen Drogenabhängigen anzieht, da diese nicht wegen der Hilfsangebote, sondern wegen des illegalen Drogenangebots in die Stadt kommen.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Gesundheit und Soziales verfolgenFrage an den Magistrat
Die Anzahl an Drogenabhängigen in Frankfurt ist seit Jahren hoch. Die Stadt geht von mindestens 3.500 Personen aus. Ähnlich hoch ist die Zahl der Personen, die die Frankfurter Konsumräume nutzen. Die Mehrheit dieser Nutzer kommt nicht aus Frankfurt. Jetzt plant der Magistrat, ein Crack-Zentrum in der Niddastraße anzusiedeln.
Ich frage den Magistrat:
Wie steht der Magistrat zu der geäußerten Befürchtung, dass durch das neue Crack-Zentrum noch mehr Drogenabhängige nach Frankfurt kommen, und was plant er an neuen Maßnahmen, um die Anzahl der Drogenabhängigen in Frankfurt zu reduzieren?
Antwort des Magistrats
Wir erwarten nicht, dass das neue Suchthilfezentrum mehr drogenkonsumierende Menschen von außerhalb nach Frankfurt zieht. Drogenkonsumierende Menschen kommen nicht wegen der Hilfeangebote ins Bahnhofsviertel, die Menschen kommen wegen des großen Angebotes an illegalen Drogen. Es ist Aufgabe der Sicherheits- und Ordnungsbehörden, Drogenhandel und Drogenkriminalität zu bekämpfen. Verstärkte polizeiliche Maßnahmen werden ausdrücklich begrüßt.
Das neue Frankfurter Suchthilfezentrum richtet sich an schwerkranke Menschen aus Frankfurt, die sich mehr oder weniger dauerhaft auf den Straßen des Bahnhofsviertels aufhalten. Hierbei handelt es sich laut Zählungen der OSSIP Polizei und von OSSIP Streetwork um circa 250 Personen.
Ziel ist es, die bislang durch bestehende Angebote nicht erreichten, crackkonsumierenden Menschen zu unterstützen. Mit spezifisch auf ihre Bedarfe zugeschnittenen Angeboten werden sie von der Straße in die Hilfeeinrichtung gelenkt und dort gehalten um sie umfassend zu versorgen und zu stabilisieren. Die Einrichtung ist damit auch die Brücke zu weiterführenden Hilfeangeboten außerhalb des Bahnhofsviertels und außerhalb Frankfurts.
Die Stadt wird weiterhin schwerstkranke Menschen in unseren Hilfeeinrichtungen notversorgen. Im Eingangsbereich des Zentrums wird eine sogenannten "Clearingstelle" eingerichtet: Hier wird der Versorgungsbedarf ermittelt und die Personalien werden geprüft. Hilfesuchende, die ihren Wohnsitz außerhalb des Stadtgebiets haben, werden nach einer Notversorgung in ihre Heimatkommune vermittelt. Die Stadt hat darüber hinaus auf mehreren Ebenen andere hessische Kommunen aufgefordert, dringend eigene Hilfestrukturen aufzubauen auch die Landesregierung, sich an den Kosten zu beteiligen. Mit der Stadt Darmstadt hat sich hier bereits eine aktive Zusammenarbeit entwickelt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 30. April 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.