Die Videospielbranche wächst schnell und ist ein wichtiger Innovations- und Wirtschaftszweig. Frankfurt beheimatet berei
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt plant, bis 2030 einen GamesHub zu etablieren, um die Videospielentwicklung zu fördern. Dies soll durch gezielte Unterstützung für Gründer, Coachingmaßnahmen und die Vernetzung mit der Games-Community geschehen. Das erwartete Ergebnis ist eine Stärkung der Innovationslandschaft und der Wettbewerbsfähigkeit Frankfurts in der Games-Branche.
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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgenFrage an den Magistrat
Die Videospielbranche wächst schnell und ist ein wichtiger Innovations- und Wirtschaftszweig. Frankfurt beheimatet bereits namhafte Studios und erste Fördermaßnahmen laufen. Für den bundes- und europaweiten Wettbewerb sind jedoch weitere strategische Schritte nötig.
Ich frage daher den Magistrat:
Welche konkreten Maßnahmen plant die Stadt, um Frankfurt bis 2030 als Spitzenstandort für Videospielentwicklung zu stärken - etwa durch Förderprogramme, Netzwerkausbau, Infrastrukturinvestitionen, Ansiedlungsanreize oder Fachkräftegewinnung?
Antwort des Magistrats
Stadträtin Annette Rinn: Frau Stadtverordnetenvorsteherin, sehr geehrte Damen und Herren! Der Magistrat erkennt das enorme Potenzial der Games-Branche als Treiber von Innovation, Digitalisierung und Wertschöpfung. Bereits heute ist Frankfurt Heimat einer wachsenden Zahl namhafter Entwicklerstudios sowie einer lebendigen, gut vernetzten Kreativszene. Um die Position Frankfurts im nationalen und internationalen Wettbewerb nachhaltig zu stärken, verfolgt das Wirtschaftsdezernat gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH eine mehrstufige Strategie mit folgenden zentralen Bausteinen: In Zusammenarbeit mit game Hessen, der regionalen Sektion des Bundesverbands der deutschen Games-Branche e. V., wird derzeit ein Konzept zur Etablierung eines GamesHub Frankfurt entwickelt. Ziel ist es, in Frankfurt einen zukunftsweisenden Standort für Gründungen in den Bereichen Software, Games und Gamification zu schaffen. Der GamesHub soll Gründerinnen und Gründern den Einstieg in die Selbstständigkeit erleichtern, gezielte Coachingmaßnahmen bieten und durch eine Vernetzung mit der regionalen und überregionalen Games-Community eine nachhaltige Innovationslandschaft aufbauen. Die Umsetzung einer Pilotphase ist noch für 2025 vorgesehen. Ein weiterer Eckpfeiler der Unterstützung der Kreativwirtschaft ist zudem die aktive Beteiligung an den German Dev Days, der größten deutschsprachigen Entwicklerkonferenz. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal in Frankfurt statt und zieht über 1.500 Fachbesucherinnen und -besucher aus ganz Deutschland an. Damit leistet Frankfurt einen spürbaren Beitrag zur Stärkung der Games-Branche und trägt zur bundesweiten Sichtbarkeit digitaler Wertschöpfung bei.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 30. April 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.