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Im Jahr 2028 jähren sich die Eingemeindungen unter anderem von Höchst, Griesheim und Fechenheim zum 100. Mal. Ich frage

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Magistrat wird aufgefordert, den defekten Aufzug im MOMEM zu reparieren oder alternativen Zugang zu schaffen. Aktuell ist der Aufzug seit Jahren defekt, was den Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen erschwert. Geplant ist die Installation einer Rampe, um den Zugang zu gewährleisten.

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Thema Kultur verfolgen

Frage an den Magistrat

Der Magistrat schmückt sich international gern mit dem "MOMEM" als erstem und weitestgehend einzigem Museum für moderne elektronische Musik. Viele Fans der Musik strömen in das Museum, um Ausstellungen über Pioniere der Musik anzuschauen. Gern würden dies auch mehr Menschen mit Mobilitätseinschränkungen tun, doch seit Jahren ist der Aufzug für beispielsweise Rollstuhlfahrer defekt und wird nicht repariert. Nun heißt es, er solle gar gänzlich verschwinden. Ich frage den Magistrat: Wieso wurde der Aufzug seit Jahren nicht repariert, und wie soll das MOMEM künftig barrierefrei erreichbar sein?

Antwort des Magistrats

Der bestehende Aufzug zwischen der A-Ebene und der A1-Ebene der Hauptwache neben dem Eingang des MOMEM ist seit Jahren defekt. Aufgrund zahlreicher Schäden an Technik und Hülle, der Korrosion der Konstruktion und der Bauart mit Spindelantrieb ist der Aufzug nicht mehr zu reparieren. Bereits seit Jahren ist die A1-Ebene nicht barrierefrei erreichbar. Nachdem der defekte Aufzug in die Verantwortlichkeit der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, VGF, übergegangen war, wurde intensiv nach Lösungen gesucht, eine stufenlose und möglichst barrierefreie Erschließung der A1-Ebene zu gewährleisten. Ein Austausch des barrierefreien Aufzuges ist jedoch aus Platzgründen wegen der fehlenden Unterfahrt an gleicher Stelle nur mit sehr hohem Aufwand möglich. Derzeit plant die VGF in einem ersten Schritt eine Rampe, mit der die Apotheke und das MOMEM in der A1-Ebene stufenlos erschlossen werden können. In einem zweiten Schritt wird geprüft, ob die Rampe in die B-Ebene verlängert werden kann. Dies stellt wegen der Steigungsverhältnisse allerdings eine Herausforderung dar. Rampen kommen nicht nur Rollstuhlfahrenden zugute, sondern auch weiteren mobilitätseingeschränkten Menschen, Kinderwagen und Fahrrädern. Der bestehende Aufzug zwischen A- und B-Ebene erhält noch in 2025 eine neue Kabinenausstattung und neue Türen. Im Zuge der Planungen zur Gesamtsanierung der Hauptwache wird bereits untersucht, wie die bestehenden Aufzüge vergrößert, erneuert und bis zur Oberfläche - A1-Ebene - geführt werden können. Auch die Redundanz der barrierefreien Erschließung soll optimiert werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 27. März 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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