Kleingärten erleben derzeit wieder eine Hochkonjunktur, in Großstädten ist die Nachfrage besonders hoch. Neben dem Gärtn
Zusammenfassung
Die Nachfrage nach Kleingärten in Frankfurt ist hoch, was zu einer Warteliste von 813 Bewerbungen führt. Der Magistrat hat die Aufnahme neuer Bewerbungen gestoppt, da die Wartezeit derzeit fünf bis sechs Jahre beträgt. Es gibt keine brachliegenden Flächen, es sei denn, die Pacht wird nicht ordnungsgemäß gepflegt.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenFrage an den Magistrat
Kleingärten erleben derzeit wieder eine Hochkonjunktur, in Großstädten ist die Nachfrage besonders hoch. Neben dem Gärtnern auf einer Parzelle in durch Kleingartenvereine verwalteten Anlagen gibt es in Frankfurt traditionell auch die Möglichkeit, direkt bei der Stadt oder stadtnahen Stiftungen Grabelandflächen zu pachten, um dort diesem schönen Hobby nachzugehen. Aufgrund der hohen Nachfrage wird es für Interessierte jedoch immer schwieriger, eine freie Grabelandfläche zu finden.
Ich frage den Magistrat:
Wie viele Bewerber stehen derzeit auf der Warteliste für Grabeland bei der Stadt Frankfurt sowie den stadtnahen Stiftungen, und in welchem Verhältnis steht diese Zahl zu Grabelandflächen, die aktuell nicht vergeben sind und brach liegen?
Antwort des Magistrats
Aktuell liegen dem Magistrat 813 Bewerbungen für die Anpachtung von Freizeitgärten vor. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Aufnahme neuer Bewerbungen derzeit gestoppt. Derzeit beträgt die Wartezeit fünf bis sechs Jahre. Frei werdende Flächen werden anhand der Warteliste angeboten und ohne zeitliche Verzögerung sofort neu verpachtet.
Brachliegende Flächen gibt es insofern nicht, es sei denn, ein Pächter pflegt seine Flächen nicht; hier ist das Amt für Bau und Immobilien, ABI, auf Hinweise angewiesen.
Ebenso wird für als Freizeitgärten geeignete Grundstücke der Stiftung Allgemeiner Almosenkasten verfahren. Informationen über das Vorgehen anderer stadtnaher Stiftungen liegen hier nicht vor.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 27. März 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.