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Abgesehen davon, dass „Bertl“ reichlich zerrupft ankam und aufwändig hergerichtet werden musste, um im letzten Jahr als

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Es wird vorgeschlagen, zukünftig Weihnachtsbäume aus der Region für Frankfurt auszuwählen und gegebenenfalls zu erwerben, um Transportkosten und Umweltbelastungen zu reduzieren. Das erwartete Ergebnis ist eine Verbesserung der Ökobilanz und Unterstützung der regionalen Wirtschaft.

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Frage an den Magistrat

Abgesehen davon, dass "Bertl" reichlich zerrupft ankam und aufwändig hergerichtet werden musste, um im letzten Jahr als Weihnachtsbaum vor dem Rathaus zu erstrahlen, dürfte die Ökobilanz des Transportes der vom Tourismusverband Schladming/Dachstein in Österreich gespendeten Fichte ins 640 Kilometer entfernte Frankfurt desaströs ausfallen. Letzterer hat die Stadt Frankfurt zudem etwa 30.000 Euro gekostet. Ich frage den Magistrat: Was spricht aus Sicht des Magistrats dagegen, als Frankfurter Weihnachtsbaum zukünftig grundsätzlich einen Baum aus der Region auszuwählen und diesen gegebenenfalls auch käuflich zu erwerben, um dadurch sowohl die Transportkosten und -schäden als auch die Belastung für die Umwelt möglichst gering zu halten?

Antwort des Magistrats

Seit Jahrzehnten wird der Stadt Frankfurt am Main jährlich ein Weihnachtsbaum von touristischen Destinationen angeboten. Die Kosten für den Nadelbaum, die Fällung vor Ort sowie für den Transport nach Frankfurt am Main trägt jeweils die schenkende Destination. Der Stadt Frankfurt entstehen keine Kosten für den Transport. Die Tradition dieser "Baumgeschenke" basiert auf dem Mehrwert, den die touristische Destination, wie auch der Frankfurter Weihnachtsmarkt und mit ihm die Frankfurter Hotellerie sowie die stationären Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe der Innenstadt durch die hohe Medienwirkung des Weihnachtsbaumes erzielen konnten. Der Baum ist somit auch für Frankfurt ein bedeutendes Marketinginstrument. Diese Medienresonanz kann jedoch nur erreicht werden, wenn spektakuläre Reize, wie zum Beispiel die herausragende Größe, gesetzt werden. Wann immer Angebote von naheliegenden Destinationen vorlagen, erhielten diese den Vorzug und werden auch zukünftig den Vorzug erhalten. So kamen zum Beispiel die Weihnachtsbäume der Jahre 2018 und 2019 aus dem Spessart. Da sich aktuell das massive Problem des Borkenkäferbefalls in den europäischen Wäldern stellt, ist es zunehmend schwieriger, einen Nadelbaum zu finden, der allen Anforderungen entspricht, die bisher galten. Daher findet aktuell innerhalb der Tourismus & Congress GmbH Frankfurt am Main, die Veranstalterin des Weihnachtsmarktes ist, ein Diskussionsprozess über die künftige Vorgehensweise statt. In diesen Abwägungen sind die ökologische Aspekte berücksichtigt. Grundsätzlich sollen Bäume aus der Region verwendet werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 21. Januar 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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