Durch die Corona-Pandemie ist insbesondere die Gastronomie betroffen und hält sich mehr schlecht als recht mit dem Außer
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Zusammenfassung
Der Magistrat hat Maßnahmen ergriffen, um den Verpackungsabfall in der Gastronomie während der Corona-Pandemie zu reduzieren. Dazu gehören die Förderung nachhaltiger Verpackungen und die Unterstützung von Pfandbechersystemen. Ziel ist es, die Menge an Verpackungsabfall zu verringern und die Sauberkeit in Frankfurt am Main zu verbessern.
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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgenFrage an den Magistrat
Durch die Corona-Pandemie ist insbesondere die Gastronomie betroffen und hält sich mehr schlecht als recht mit dem Außer-Haus-Verkauf von Speisen über Wasser. Dies erzeugt jedoch eine große Menge Verpackungsabfall. Ich frage den Magistrat: Was hat der Magistrat unternommen, um den Verpackungsabfall beim Verkauf von Speisen zu vermindern?
Antwort des Magistrats
Der Magistrat hat das Thema nachhaltige Verpackungen in der Vergangenheit bereits über verschiedene Aktivitäten unterstützt und Unternehmen in dieser Hinsicht sensibilisiert. Beispielsweise sei hier auf das Pfandbechersystem #MainBecher verwiesen, das von der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH organisiert und stadtweit in Zusammenarbeit mit mehr als 120 Bäckereien, Cafés oder Tankstellen realisiert wird. Das Umweltdezernat in Kooperation mit der FES bewirbt den #MainBecher im Rahmen von Aktionen und Veranstaltungen. Damit wird der Bekanntheitsgrad des Pfandbechers erhöht sowie die Menge der Nutzerinnen und Nutzer. Initiator für das beispielgebende Pfandbechersystem war 2018 das vom Wirtschaftsdezernat als Gemeinschaftsaktion vom Gewerbeverein Bornheim Mitte, der Interessensgemeinschaft Untere Berger Straße und der Bornheimer Initiative Cup2gether konzipierte Projekt "Berger Becher", das im Anschluss an die Kampagne "Ich bin dabei: Plastikfrei!" im Zeitraum von sechs Monaten realisiert wurde. Das Projekt wurde damals unterstützt von der Sauberkeitskampagne #cleanffm und dem Umweltdezernat. Grundsätzlich wird von städtischer Seite die Freiwilligkeit der Akteure als Garant für eine erfolgreiche Umsetzung des Pfandsystems angesehen. Es obliegt jeder Gastronomin, jedem Gastronom und To-Go-Anbieter, Geschäftsprozesse auf nachhaltige Verpackungsmöglichkeiten anzupassen. Hierbei sind die gesetzlichen Vorgaben zur Einhaltung der Hygienevorschriften gerade in Zeiten der Pandemie einzuhalten. Das Sachgebiet "Lebensmittelsicherheit und Hygieneüberwachung" des Ordnungsamtes steht dabei beratend zur Seite. Der Magistrat nimmt die hiesige Anregung weiterhin zum Anlass, die Unternehmen nochmals auf die Möglichkeiten von Mehrweg- sowie kompostierbaren und essbaren Verpackungen hinzuweisen, um auf diesem Wege den Verpackungsabfall beim Verkauf von Speisen zu vermindern. Unabhängig von den genannten Aktivitäten arbeitet die Stabsstelle Sauberes Frankfurt kontinuierlich daran, die Sauberkeit und das Erscheinungsbild in der Stadt Frankfurt am Main zu verbessern. Dazu gehören auch Themen der Müllvermeidung.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 21. Januar 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.