Der Bau der neuen U-5-Trasse über die teils sehr enge und viel befahrene Homburger Landstraße ist wichtig, wird vor Ort
Zusammenfassung
Der Bau der neuen U-5-Trasse über die Homburger Landstraße wird als wichtig erachtet, bringt jedoch zahlreiche Herausforderungen mit sich. Der Magistrat wird um zusätzliche Informationen gebeten, um die Interessen der Anlieger und des Gewerbegebietes zu berücksichtigen.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenFrage an den Magistrat
Der Bau der neuen U-5-Trasse über die teils sehr enge und viel befahrene Homburger Landstraße ist wichtig, wird vor Ort jedoch zahlreiche Probleme verursachen. Fragen des Ortsbeirates 10 gemäß der OM 4623 sind seit Oktober 23 noch zu beantworten. Aspekte der Anlieger einschließlich der neuen Schule sowie des Gewerbegebietes August-Schanz-Straße sind auch nach der Sitzung des Ortsbeirates 10 vom 11.02.2025 offen. Variationsmöglichkeiten einer Trassenführung der U 5 wurden weder gezeigt noch erläutert.
Ich frage den Magistrat, welche Zusatzinformationen er zum Bau der künftigen U- 5-Trasse ab der Endhaltestelle Preungesheim im Interesse der Anlieger sowie des Gewerbegebietes jetzt geben kann.
Antwort des Magistrats
Allgemeines zu den Varianten:
Im Rahmen der Variantenbetrachtung standen im Besonderen die Erschließung der angrenzenden Gebiete, die Leistungsfähigkeit und die Verkehrssicherheit der Knotenpunkte, sowie die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer, entlang der Homburger Landstraße im Focus. Zusätzlich wurde das Thema Klimawandel und die damit verbundenen Herausforderungen - Erhalt beziehungsweise Neuanpflanzungen von Baumstandorten sowie Grüngleis, Regenwassermanagement et cetera - in die Planung integriert. Mit den genannten Zielen wurde, unter Beteiligung der Fachämter der Stadt Frankfurt, ein Gesamtkonzept für die Verlängerung der Linie U 5 zum Frankfurter Berg entwickelt, mit dem Ergebnis der vorliegenden Vorplanung. Diese wurde von der Koordinierungsgruppe Verkehr des Magistrates abschließend beraten und zur weiteren Planung empfohlen. Dem Ortsbeirat 10 wurden die verschiedenen Planungen, zuletzt am 11.02.2025 vorgestellt. Eine vorabgestimmte Vorplanungsvorlage für die Stadtverordnetenversammlung liegt dem ASE vor.
Zum Gewerbegebiet August-Schanz-Straße:
Das Gewerbegebietes August-Schanz-Straße ist heute durch einen nicht signalisierten Knotenpunkt an die Homburger-Landstraße angebunden. Die am 11.02.2025 im Ortsbeirat 10 vorgestellte Vorplanung beinhaltet einen signalisierten Knotenpunkt. Zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes und zur besseren Erreichbarkeit des Gewerbegebietes wurden für die Verkehre aus Richtung Norden und Süden kommend, mit Fahrtziel Gewerbegebiet, eine eigene Fahrspur eingeplant. Insgesamt wird damit die Leistungsfähigkeit und die Verkehrssicherheit an dem Knotenpunkt deutlich gegenüber heute verbessert.
Zum Schulstandort:
Die vorliegende Vorplanung wurde mit der Projektleitung des angedachten Schulstandortes im Februar 2024 abgestimmt. Sobald eine konkrete Planung des neuen Schulstandortes vorliegt, so wie ein dazugehöriges Verkehrskonzept für den Schülerbusverkehr, werden die Planungen der Verlängerung der U 5, im Besonderen der Parallelstraße, und der geplanten Schule miteinander abgeglichen und falls erforderlich angepasst.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 20. Februar 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.