Wie die Tagespresse berichtet, hat das Grünflächenamt ein Konzept ausgeschrieben, mit dem die Probleme auf den Oberräder
Zusammenfassung
Das Grünflächenamt hat ein Konzept zur Lösung von Problemen auf den Oberräder Feldern ausgeschrieben, jedoch gibt es auch andere Agrarflächen in Frankfurt, die von Ernteschäden betroffen sind. Der Magistrat erklärt, dass das Umweltamt ein Konzept für den GrünGürtelpark entwickelt hat, das auch die Einbeziehung der Gärtnerbetriebe vorsieht.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenFrage an den Magistrat
Wie die Tagespresse berichtet, hat das Grünflächenamt ein Konzept ausgeschrieben, mit dem die Probleme auf den Oberräder Feldern gelöst werden sollen. Auf Frankfurter Gemarkung gibt es jedoch weitere Agrarflächen, auf denen die Landwirte ebenfalls in erheblichem Umfang von durch Hundekot, Gemüse- und Obstdiebstähle verursachten Ernteschäden und -ausfällen betroffen sind. Die Wiedereinführung eines wirkungsvollen Feldschutzes, die bereits mehrfach auch von verschiedenen Ortsbeiräten gefordert wurde, wird jedoch seit Jahren vom Magistrat abgelehnt. Ich frage den Magistrat: Warum wird das Konzept nur für die Oberräder Felder entwickelt und nicht auch für die anderen betroffenen landwirtschaftlich genutzten Flächen in Frankfurt?
Antwort des Magistrats
Das Umweltamt, nicht das Grünflächenamt, hat ein landschaftsplanerisches Konzept für den GrünGürtelpark Oberrad/Sachsenhausen beauftragt. Ziel des Konzeptes ist es u.a., für das traditionelle Anbaugebiet der Frankfurter Grünen Soße Ansätze und Maßnahmen zum Erhalt der Kulturlandschaft und zur Lösung typischer Oberräder Probleme, wie zum Beispiel Konflikte mit Hundehaltern oder Diebstahl, zu entwickeln. Zugleich wird es darum gehen, die Landschaft im Einklang mit der gartenbaulichen Nutzung und der Natur für die ortsnahe Erholung aufzuwerten. Die Gärtnerbetriebe werden in den Planungsprozess einbezogen. Ähnliche Stadtteillandschaftspläne wurden in den vergangenen Jahren für zahlreiche Frankfurter Stadtteile entwickelt, zum Beispiel für Seckbach, Fechenheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach, wobei in jedem Stadtteil andere Themen im Vordergrund stehen - in Oberrad zum Beispiel der Erwerbsgartenbau, die Grüne Soße und aktuelle Probleme der Gärtnerbetriebe. Darüber hinaus wurden gemeinsam von Wirtschaftsförderung Frankfurt und Umweltamt auch für die anderen Agrarräume der Stadt Maßnahmen zur Schonung vor Belastungen durch Hunde und unachtsame Erholungssuchende entwickelt, zum Beispiel eine Schilderkampagne, die in vielen der landwirtschaftlich geprägten Stadtteile realisiert wurde. Die Kontrolle dieser Außenbereiche obliegt der Stadtpolizei. Bereits zu Feldschutzzeiten wurde diese Aufgabe wahrgenommen und in den Sommermonaten beziehungsweise zu den Erntezeiten der Streuobstbestände zusätzliche Überwachungsdienste eingerichtet. Aber auch Eingriffe in Natur und Landschaft, wie sie beschrieben werden, wurden durch die allgemeinen Streifenfahrten in den Außenbereichen verhindert beziehungsweise aufgeklärt und in vielen Fällen auch zur Ahndung gebracht. Durch die Verlagerung der Schwerpunkte der Aufgabenwahrnehmung im Rahmen von Corona musste diese Form der Überwachung in der jüngeren Vergangenheit etwas in den Hintergrund treten. Dennoch werden diese Außenbereiche in ausreichendem Maße kontrolliert und die Stadtpolizei reagiert jederzeit auf Hinweise der aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 21. Januar 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.