Die 1910 gebaute und unter Denkmalschutz stehende Schwedlerbrücke ist seit 13 Jahren aufgrund von Einsturzgefahr gesperr
Zusammenfassung
Die Sanierung der Schwedlerbrücke, die seit 13 Jahren aufgrund von Einsturzgefahr gesperrt ist, wird seit Juli 2022 geplant. Die Bauarbeiten könnten im Sommer 2025 beginnen, nachdem die Ausschreibungen aufgrund vergaberechtlicher Gründe mehrfach aufgehoben werden mussten.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Die 1910 gebaute und unter Denkmalschutz stehende Schwedlerbrücke ist seit 13 Jahren aufgrund von Einsturzgefahr gesperrt. Die geplante Sanierung wird immer wieder verschoben. Jüngst mussten in einer Notaktion die letzten Betonplatten des Gehwegs abgebaut werden, da die Statiker befürchteten, dass die Bögen das Gewicht nicht mehr tragen könnten. Der Zeitpunkt für die Sanierung der Brücke ist nach wie vor vollkommen offen. Nachdem es zuletzt hieß, dass im Herbst 2024 mit den Bauarbeiten begonnen werden könnte, steht nun ein Termin für Sommer 2025 im Raum.
Ich frage den Magistrat:
Welche Gründe haben die Sanierung dieser Fußgängerbrücke seit nunmehr 13 Jahren verhindert, und wie ist der tatsächliche derzeitige Sachstand?
Antwort des Magistrats
Aktueller Stand:
Die Bau- und Finanzierungsvorlage zur Revitalisierung der Schwedlerbrücke wurde erst im Juli 2022 beschlossen. Die ersten beiden Ausschreibungen für die Bauleistungen mussten aus vergaberechtlichen Gründen aufgehoben werden, und aktuell läuft das dritte Ausschreibungsverfahren.
Sofern über das Verfahren eine geeignete Baufirma ermittelt werden kann, könnten die Bauarbeiten zum ersten Bauabschnitt im Sommer 2025 beginnen. Die Bauzeit dafür beträgt circa zweieinhalb Jahre. Die Ausschreibung des zweiten Bauabschnittes erfolgt dann zeitnah.
Herausforderungen bei der Vergabe:
Aufgrund der europaweiten Ausschreibung - die bei größeren Auftragssummen erforderlich ist - nimmt das Verfahren gegenüber Projekten unterhalb des EU-Schwellenwerts deutlich mehr Zeit in Anspruch.
Erfahrungsgemäß müssen öffentliche Auftraggeber:innen mit bestimmten Vergaberisiken leben.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 20. Februar 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.