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Viele Städte beklagen in ihren Zentren hohe Leerstandsquoten bei Verkaufsflächen. Auch in Frankfurts Fußgängerzonen, Ein

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage befasst sich mit den hohen Leerstandsquoten in Frankfurts Einkaufsstraßen und dem Konzept des Magistrats zur nachhaltigen Füllung dieser Flächen. Es wird erwartet, dass durch die enge Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und die Nutzung einer digitalen Plattform die Leerstände reduziert werden können.

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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgen

Frage an den Magistrat

Viele Städte beklagen in ihren Zentren hohe Leerstandsquoten bei Verkaufsflächen. Auch in Frankfurts Fußgängerzonen, Einkaufsstraßen und Shoppingcentern gibt es diese Beobachtungen. Doch insbesondere die Einkaufsstraßen in den Stadtteilen und Quartieren sind wichtige Anlaufpunkte für die Menschen vor Ort.

Ich frage den Magistrat:

Wie hoch ist die Leerstandsquote jeweils in den einzelnen Einkaufsstraßen Frankfurts, und welches Konzept verfolgt der Magistrat, um die Leerstände nachhaltig zu füllen?

Antwort des Magistrats

Die Wirtschaftsförderung Frankfurt erfasst im Auftrag des Magistrates proaktiv mögliche Leerstände in den Frankfurter Einkaufsstraßen. Dabei werden Ladenflächen identifiziert, die augenscheinlich ungenutzt erscheinen. In etwa einem Drittel der Fälle ergibt sich jedoch in Gesprächen mit den Immobilieneigentümern, dass diese Flächen nicht tatsächlich vakant sind. Gründe hierfür sind laufende Mietverträge, bereits abgeschlossene Anschlussvermietungen oder geplante Sanierungs-/Umbauarbeiten.

Um Leerstände gezielt zu reduzieren, arbeitet die Wirtschaftsförderung eng mit Immobilieneigentümern und potenziellen Mietern zusammen. Seit vergangenem Jahr wird dabei eine digitale Plattform genutzt, die die Vermittlung zwischen verfügbaren Flächen und interessierten Einzelhändlern oder Gastronomen effizienter gestaltet.

Für die Frankfurter Highstreet-Lagen - darunter die Zeil, die Große Bockenheimer Straße, Goethestraße und der Roßmarkt - veröffentlichen internationale Maklerhäuser regelmäßig Marktanalysen, die auch eine "Verfügbarkeitsquote" umfassen. Diese wurde zum Ende des ersten Halbjahres 2024 mit 15,9 Prozent beziffert - zum Vergleich: Berlin 18,8 Prozent, Düsseldorf 17,2 Prozent, Hamburg 15,4 Prozent, Köln 20,8 Prozent, München 12,0 Prozent, Stuttgart 15,1 Prozent. Diese Quote berücksichtigt neben derzeit ungenutzten Flächen auch solche, für die bereits ein Nachmieter gesucht wird oder deren Mietverträge in den kommenden 18 Monaten auslaufen. Ebenso einbezogen werden Flächen, die sich aktuell im Umbau befinden.

Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen haben die Möglichkeit, Leerstände sowie Flächengesuche jederzeit über die Plattform der Wirtschaftsförderung unter leerstandsmanagement.frankfurt-business.net zu melden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 20. Februar 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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