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Im Zuge der Schad- und Brandschutzsanierung sind in der Liegenschaft der Julius-Leber-Schule in der Seilerstraße 32 Scha

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Im Rahmen der Schad- und Brandschutzsanierung an der Julius-Leber-Schule wurden Schad- und Giftstoffe identifiziert. Der Magistrat plant, die Schülerschaft und das Lehrerkollegium durch umfassende Sicherheitsmaßnahmen und fachtechnische Aufsicht während der Sanierungsarbeiten zu schützen.

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Frage an den Magistrat

Im Zuge der Schad- und Brandschutzsanierung sind in der Liegenschaft der Julius-Leber-Schule in der Seilerstraße 32 Schad- und Giftstoffe ausfindig gemacht worden.

Daher frage ich den Magistrat:

Welche Giftstoffe sind ausfindig gemacht worden, und wie gedenkt der Magistrat, die Schülerschaft und das Lehrerkollegium vor den Schad- und Giftstoffen zu schützen?

Antwort des Magistrats

Die Schadstoffsanierung wird unter fachtechnischer Aufsicht eines spezialisierten und sehr erfahrenen Ingenieurbüros begleitet. Alle Arbeiten erfolgen gemäß den geltenden Sicherheitsvorschriften, einschließlich der notwendigen Abschottung der betroffenen Arbeitsbereiche. Der Abtransport von Schadstoffen erfolgt unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen; die Dokumentation der Maßnahmen entspricht den Anforderungen der Fachbehörden. Ferner ist auch das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main in das Vorhaben eingebunden.

Folgende Gefahrenstoffe wurden ausfindig gemacht:

- Asbest;

- polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, PAK;

- künstliche Mineralfasern, KMF;

- Schwermetalle, Blei;

- Polychlorierte Biphenyle, PCB.

Die Wege der Schüler:innen, Lehrerschaft und anderen Nutzenden der Schule und der ausführenden Firmen werden sich nicht kreuzen. Das wir dadurch sichergestellt, dass die Arbeiten erst ab 14:00 Uhr - also nach dem Unterricht - beginnen, Geschosse, in denen unterrichtet wird, vom Arbeitsbereich abgetrennt sind und die Handwerker ein Gerüst als Baustellenzugang nutzen. Zudem werden die entsprechenden Räume im Unterdruck saniert. Gemäß der Technischen Regeln für Gefahrenstoffe, TRGS, 519 werden dafür innerhalb dieser abgeschlossenen Schutzzone Unterdruckhaltegeräte installiert, um ein Übergreifen der Schadstoffe auf andere Räumlichkeiten zu verhindern und gleichzeitig ihr professionelles Absaugen zu ermöglichen.

Der Unterdruck innerhalb der Schutzzone wird kontinuierlich durch Sensoren überwacht, um sicherzustellen, dass dieser während der gesamten Sanierungsdauer aufrechterhalten bleibt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 20. Februar 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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