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Das Land Hessen hat Anfang Februar dieses Jahres eine Waffen- und Messerverbotszone für den gesamten öffentlichen Person

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Einführung einer Waffen- und Messerverbotszone im öffentlichen Personennahverkehr in Hessen wird als grundsätzlich positiv bewertet. Es wird jedoch angefragt, wie viele Messerattacken in Frankfurt in den letzten Jahren stattfanden und wie die Kontrollierbarkeit dieser Verordnung eingeschätzt wird.

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Frage an den Magistrat

Das Land Hessen hat Anfang Februar dieses Jahres eine Waffen- und Messerverbotszone für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr eingeführt. Eine Maßnahme, die grundsätzlich zu begrüßen ist, jedoch fallen bereits allgemein gebräuchliche Taschenmesser unter diese Verordnung. Unverständlich ist zudem, dass diese Verbotszone nicht auch in Taxis zur individuellen Beförderung gelten soll.

Ich frage den Magistrat:

Welche belastbaren Zahlen liegen dem Magistrat darüber vor, wie viele Messerattacken es in Frankfurt in den letzten Jahren im ÖPNV und in Taxis gab, und wie bewertet der Magistrat diese Verordnung, insbesondere auch auf deren Kontrollierbarkeit hin?

Antwort des Magistrats

Da der reguläre Streifendienst der Stadtpolizei in der Regel zu Fuß oder mittels Dienstwagen erfolgt, sind derzeit keine Kontrollmaßnahmen hinsichtlich der Waffenverbotszone in öffentlichen Verkehrsmitteln vorgesehen. Im Fall von akuten Gefahrensituationen oder konkreten Hinweisen schreitet die Stadtpolizei jedoch ein. Eisenbahnen und S-Bahnen sind dagegen Verkehrsmittel mit eigenem Gleiskörper, die zur Deutschen Bahn AG gehören, weshalb hier keine Zuständigkeit der Stadtpolizei gegeben ist.

Den städtischen Verkehrsgesellschaften VGF, traffiQ und In-der-City-Bus GmbH liegen keine nennenswerten Zahlen zu Messerattacken in Frankfurt vor.

Auf Nachfrage bei der Landespolizei teilte diese folgende bundeseinheitliche Zahlen mit:

2020202120222023
ÖPNV16353831
Taxi1211

Es handelt sich hier um Straftaten gegen die Personen, bei denen ein Messer eingesetzt oder damit gedroht wurde. Eine weitere Unterteilung der Zahlen nach Hessen beziehungsweise Frankfurt ist nicht möglich. Die Zahlen für 2024 sind noch nicht veröffentlicht.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 20. Februar 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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