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Die FNP vom 23.01.2025 berichtete in einem Artikel über die Situation der Höchster Mainfähre. Die Instandhaltungskosten

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage betrifft die zukünftige finanzielle Unterstützung der Höchster Mainfähre durch die Stadt Frankfurt am Main und die Fortführung des Süwag-Sponsorings. Es wird erwartet, dass die Stadt Maßnahmen ergreift, um eine stabile finanzielle Grundlage für die Fähre zu gewährleisten.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Frage an den Magistrat

Die FNP vom 23.01.2025 berichtete in einem Artikel über die Situation der Höchster Mainfähre. Die Instandhaltungskosten für die Fähre seien gestiegen, die Passagierzahlen dagegen gesunken. Außerdem seien die Zuschüsse der Stadt zu niedrig. Unsicher sei auch, ob das im Juni auslaufende Süwag-Sponsoring fortgesetzt werde.

Ich frage den Magistrat:

Wird das Süwag-Sponsoring voraussichtlich fortgesetzt, und welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, der Höchster Mainfähre langfristig eine stabile finanzielle Grundlage zu ermöglichen?

Antwort des Magistrats

Stadtrat Wolfgang Siefert:

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,

sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrter Herr Fuchs!

Die Fortführung eines Sponsorings durch die Süwag steht derzeit noch nicht fest. Die Stadt Frankfurt am Main unterstützt den privatwirtschaftlich geführten Betrieb der Mainfähre mit derzeit 50.000 Euro jährlich. Zusätzlich erstattet die Stadt die Treibstoff- und Stromkosten in voller Höhe und bezuschusst größere Reparaturkosten. Darüber hinaus verzichtet die Stadt Frankfurt am Main auf Mieteinnahmen für die Fähre. Unabhängig davon hat der Magistrat gemeinsam mit dem Fährbetreiber einen neuen Fahrplan entwickelt, der auf die veränderten Fahrgastzahlen reagiert.

Stadtverordnetenvorsteherin

Hilime Arslaner:

Es gibt eine Zusatzfrage vom Fragesteller.

Stadtverordneter Markus Fuchs, AfD:

(Zusatzfrage)

Die Antwort überrascht mich jetzt etwas. Ich stelle fest, es gibt auf keinen Fall mehr Geld, Sie haben nur ein bisschen am Fahrplan rumgewuselt. Sehe ich das richtig?

Stadtrat Wolfgang Siefert:

(fortfahrend)

Ich habe ja vorgelesen: Die Stadt Frankfurt am Main unterstützt den privatwirtschaftlich geführten Betrieb der Mainfähre mit derzeit 50.000 Euro jährlich. Zusätzlich erstattet die Stadt die Treibstoff- und Stromkosten in voller Höhe und bezuschusst größere Reparaturkosten. Da sind auch Preissteigerungen zusätzlich mit eingerechnet.

(Beifall)

Stadtverordnetenvorsteherin

Hilime Arslaner:

Herr Schwichtenberg hat eine Zusatzfrage. Bitte die Videoübertragung ausschalten.

Stadtverordneter Tilo Schwichtenberg, Gartenpartei:

(Zusatzfrage)

Wir wollen wissen, ob der Fährmann jetzt zufrieden ist. Wie hoch ist denn die Preissteigerung 2023, 2024, 2025, 2026, 2028?

Stadtrat Wolfgang Siefert:

(fortfahrend)

Jetzt fragen Sie mich nach der Glaskugel. Wie die Preissteigerungen die nächsten Jahre sein werden, kann der Magistrat leider nicht beantworten.

(Zurufe)

Aktuelle Stunde zur Frage Nr. 3013

Stadtverordneter Markus Fuchs, AfD:

Sehr geehrte Frau Vorsteherin,

meine Damen und Herren!

Ich erlaube mir, vorab mal aus einem Artikel der Frankfurter Rundschau vom Juli letzten Jahres zu zitieren, in dem unser Oberbürgermeister zitiert wird, wiederum mit einer Äußerung aus dem November 2022: "Wir werden die zwei Jahre nutzen, um Gespräche mit Herrn Junghans und der Süwag zu führen, um den Fährbetrieb langfristig zu sichern." Der Magistrat hat auf eine Frage der Kollegin Serke letztes Mal davon gesprochen, dass spätestens zum Fahrplanstart am

  1. März 2025 Details bezüglich der Zukunft der Fähre verlautbart werden. Wir haben heute die Antwort gehört: Ja, man hat sich über den Fahrplan ein bisschen mit dem Fährbetreiber unterhalten. Mit Verlaub: Der Berg kreißte und gebar eine Maus. Ganz großes Kino, Herr Siefert, das muss ich mal sagen! (Beifall) Ich hätte ja gedacht, dass das Thema Höchster Mainfähre auch beim Magistrat angekommen ist. Es ist nämlich nicht nur ein Fortbewegungsmittel, es ist vor allem ein wichtiges und erhaltenswertes Kulturgut im Frankfurter Westen. (Beifall) Der Fährbetrieb zwischen Höchst und Schwanheim hat eine über 400 - jährige Geschichte hinter sich. Es wäre bedauernswert, wenn diese Stadtregierung für deren Ende verantwortlich sein würde. Das darf nicht passieren! (Beifall) Auch weil die nötige Unterstützung der Mainfähre "Walter Kolb" eine politische Entscheidung ist, werden wir im Römer immer wieder nerven, solange es nötig ist, bis dieses Thema endlich ein für alle Mal vom Tisch ist - und zwar nicht, indem die Mainfähre weg ist, sondern das Problem endlich gelöst ist. (Beifall) In dieser Stadt werden für ganz andere Dinge, für weniger wichtige oder auch gar ziemlich unwichtige Dinge ganz andere Beträge mobilisiert und investiert. Ich erinnere ... (Zurufe) Lassen Sie mich erst mal ausreden, dann komme ich dazu. Da hätten Sie nur den Etatantrag vom letzten Jahr lesen müssen, dann wüssten Sie es. In dieser Stadt werden für ganz andere Dinge Geld ausgegeben. Ich erinnere nur an die letzten Haushaltsberatungen. Wie war das? Mal locker 300.000 Euro für ein Kammerorchester für transkulturelle Gegenwartsmusik. Dafür ist Geld da. Aber als wir letztes Mal gefordert haben, die Mittel für die Fähre um 50.000 Euro aufzustocken, da war kein Geld da. Das ist die Antwort auf Ihre Frage, Herr Telyakar. Letztes Mal hatten wir 50.000 Euro gefordert, man kann das auch durchaus noch mal auf 100.000 Euro erhöhen. Die Fähre ist nämlich wirklich ein wichtiges Gut. Es wäre eine Investition in das Frankfurter Geschichtsbewusstsein, in die Frankfurter Kultur, in die Frankfurter Mobilität. Gerade von Fahrradfahrern, das sollte den GRÜNEN eigentlich bewusst sein, wird sie gern benutzt. Vielen Dank! (Beifall) Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner: Herr Stadtrat Siefert redet noch mal zu dem Punkt. Bitte schön! Stadtrat Wolfgang Siefert: Sehr geehrte Stadtverordnetenvorsteherin, sehr geehrter Herr Fuchs! Ihre Rede finde ich ein bisschen überraschend. Ich habe Ihre Frage beantwortet, ansonsten bin ich davon ausgegangen, dass Sie Kenntnis über die Pressemitteilung haben, die die Stadt Frankfurt zu dem Thema heute rausgegeben hat. Ich weiß, Sie machen das ehrenamtlich, vielleicht ist es Ihnen deswegen durchgerutscht. Ich will aufgrund der Zeit nicht alles vorlesen, was ich heute veröffentlicht habe. Ich zitiere mal zwei, drei Sachen: "Um das Kleinod, das den Menschen im Frankfurter Westen am Herzen liegt, trotz geringerer Nachfrage weiterzuführen, wird der Fahrplan mit dem Sommerfahrplan zielgruppenorientiert angepasst." Dann wird sehr, sehr ausführlich dargestellt, welche Änderungen wir vorgenommen haben. Das Ganze gibt es auch auf der Website der Mainfähre zum Nachlesen und ich darf den Fährmann noch aus der Pressemitteilung von heute zitieren: "Ich freue mich wie jedes Jahr auf die kommende Saison. Mit dem verstärkten Angebot für private Feiern bieten wir einen einzigartigen Service, auf den schon jetzt immer mehr Privatler und Firmen zurückgreifen, nicht nur aus der Region, sondern auch aus Baden - Württemberg oder aus Hamburg." Also, Ihre Bedenken sind, glaube ich, zumindest aktuell, nicht angebracht. Wir sind natürlich, wie versprochen, in ständigem Austausch mit dem Fährmann und die Fähre fährt auch in diesem Jahr, Herr Fuchs. (Beifall)

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 20. Februar 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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