Die Bildungsdezernentin verwies hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Förderschulen auf die laufende wissenschaftlic
Zusammenfassung
Die Studie der Goethe-Universität untersucht die Bedarfslage und Handlungsoptionen für Förderschulen im Bereich Geistige Entwicklung. Ziel ist es, evidenzbasierte Erkenntnisse für die Planung bereitzustellen und die Perspektiven der betroffenen Akteure zu berücksichtigen.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenFrage an den Magistrat
Die Bildungsdezernentin verwies hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Förderschulen auf die laufende wissenschaftliche Studie der Goethe-Universität mit dem Titel "Frankfurter Schulplätze im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung". Die Studie soll Bedarfslage und Handlungsoptionen untersuchen und dem Schulträger evidenzbasierte Erkenntnisse für die weitere Planung zur Verfügung stellen. Die Frankfurter Förderschulen sind an der Studie interessiert, haben jedoch bislang keine Informationen dazu erhalten.
Daher frage ich den Magistrat:
Was sind die genauen Inhalte der Studie, und wann beziehungsweise wie werden die Frankfurter Förderschulleitungen in die Untersuchungen eingebunden?
Antwort des Magistrats
Die wissenschaftliche Untersuchung der Goethe-Universität knüpft an die Dringlichkeit und Belastungssituation der Familien, Schulen und des pädagogischen sowie administrativen Personals an und beabsichtigt, ihre Perspektiven, Einschätzungen und Hinweise einzuholen.
Ziel ist es,
a) die aktuelle und geschätzte zukünftige (Bedarfs-)Lage zu erheben,
b) mögliche Ursachen des Anstiegs des festgestellten Förderbedarfs Geistige Entwicklung, GE, zu beleuchten und
c) die Optionen bezüglich des Baus einer Förderschule und des Ausbaus inklusiver Beschulung mit ihren förderlichen sowie hinderlichen Faktoren und Auswirkungen zu erörtern.
Zur Untersuchung dieser Themen werden im Rahmen des Forschungsprojektes unter anderem Gutachten, die den sonderpädagogischen Förderbedarf im Schwerpunkt GE bescheinigen, einer Analyse unterzogen. Darüber hinaus wird eine Expertise zur Prüfung rechtlicher Aspekte in Auftrag gegeben.
Zudem werden in einer Vorstudie Interviews durchgeführt - freiwillige Teilnahme.
Bis zum Sommer 2025 werden Vertreter:innen der verschiedenen beteiligten Akteursgruppen, unter anderem Leitungspersonen und Lehrkräfte an Regel- und Förderschulen, weiteres pädagogisches Personal, der Stadtelternbeirat und weitere Verbände interviewt.
Basierend auf diesen Interviewerkenntnissen findet im Winter 2026 im Rahmen der Hauptstudie eine schriftliche Befragung von Eltern und Schulleitungen statt. Die Goethe-Universität dokumentiert die Forschungsergebnisse in einem schriftlichen Bericht, der Ende 2026 vorgelegt wird.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Januar 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.