In vielen Städten ist zu beobachten, dass die aktuell geltenden Corona-Regeln über digitale Infoscreens angezeigt werden
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt hat bisher keine digitalen Infoscreens genutzt, um die Bevölkerung über aktuelle Corona-Regeln zu informieren. Stattdessen wurden andere Kommunikationsmittel wie Plakate und Handflyer eingesetzt. Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger umfassend über die geltenden Bestimmungen zu informieren.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenFrage an den Magistrat
In vielen Städten ist zu beobachten, dass die aktuell geltenden Corona-Regeln über digitale Infoscreens angezeigt werden. Der Vorteil ist, dass durch die Nutzung der Infoscreens, die in Frankfurt zahlreich vorhanden sind, die aktuell geltenden Bestimmungen zur Eindämmung des Coronavirus zusätzlich direkt und unkompliziert an die Bevölkerung kommuniziert werden können. Ich frage den Magistrat: Aus welchen Gründen hat die Stadt Frankfurt bisher nicht die vorhandenen digitalen Infoscreens verwendet, um die Bevölkerung über aktuelle Corona-Regeln zu informieren?
Antwort des Magistrats
Seit Anfang Oktober wurden Frankfurter Bürgerinnen und Bürger durch Plakate und einer aktiven Verteilung von leichtverständlichen Handflyern in der Innenstadt und den Stadteilen über die Inhalte der erlassenen Allgemeinverfügungen informiert. Diese finden sich auch auf frankfurt.de. Im Laufe der fortführenden Allgemeinverfügungen wurden mediale als auch kommunikative Maßnahmen zur Information der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt. Unter anderem sind beziehungsweise waren dieses: - Gemeinsamer Brief von Oberbürgermeister Feldmann, Bürgermeister Becker und Stadtrat Majer an 457.052 Haushalte - Briefe an 6.500 Gewerbetreibende - Plakataktionen - Infopostkarten für städtische Ämter und Verteilung in der Innenstadt an Passantinnen und Passanten und Gewerbe - Swingcards in U-Bahn und S-Bahn - Radiospots bei Radio Frankfurt - PowerPoint-Präsentation in Shoppingcenter und Infoscreens zum Beispiel Myzeil und städtischen Ämtern - Beschilderung von Straßen und Plätzen, Zeitraum, in dem Mund-Nasen-Bedeckungspflicht gilt - Wegleitsysteme des Straßenverkehrsamtes mit Hinweisen zum Beispiel zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung - Eine Sensibilisierungs-Kampagne mit Hilfe von Videos mit bekannten Protagonisten über Social Media wird ab 11.12.2020 ausgeführt. Da auf den Infoscreens bereits Kampagnen von Bund und Land laufen und unter Bezug auf die vorgenannten Maßnahmen, wurde darauf verzichtet, diese mit einer Frankfurt-Kampagne zu bespielen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 3. Dezember 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.