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Darmstadt hat mit neun Gründungen pro 100.000 Einwohnenden eine deutlich bessere Gründungsquote als Frankfurt, wo die Gr

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt plant, die Gründungsquote zu erhöhen, indem sie die Unterstützung für Startups und Gründungsinteressierte verbessert. Dies soll durch die Förderung von Kooperationen zwischen Institutionen und die Bereitstellung proaktiver Programme an Hochschulen erreicht werden. Das erwartete Ergebnis ist eine Steigerung der Gründungen in Frankfurt, ähnlich wie in Darmstadt.

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Frage an den Magistrat

Darmstadt hat mit neun Gründungen pro 100.000 Einwohnenden eine deutlich bessere Gründungsquote als Frankfurt, wo die Gründungen zuletzt zurückgingen. Diese ließe sich hauptsächlich auf die vielfältige Unterstützungsangebote der Hochschulen zurückführen.

Ich frage den Magistrat:

Welche Angebote fehlen in Frankfurt, um ein ähnliches Maß an Unterstützung wie in Darmstadt zu erreichen?

Antwort des Magistrats

Frankfurt verfügt über ein sehr breites Gründungs- und Startup Ökosystem, an dem viele Institutionen aber auch privatwirtschaftliche Unternehmungen beteiligt sind. Zusätzlich arbeiten alle Partner, wie auch die Stadt Frankfurt, kontinuierlich daran, dass sich die Rahmenbedingungen verbessern beziehungsweise weiterentwickeln.

Besonders zu nennen vonseiten der Stadt Frankfurt ist hier das Startup Projekt Frankfurt Forward zum Matching zwischen Startups und etablierten Unternehmen, die Kompass gGmbH für die Beratung und die Angebote wie der Frankfurter Gründerfonds und das Frankfurter Gründerzentrum der Wirtschaftsförderung Frankfurt, um Kapital und günstige Flächen für den Start zur Verfügung zu stellen. Dazu kommen die Projekte von verschiedenen Initiativen, Coworking Anbietern, Organisationen und Institutionen wie der IHK Frankfurt oder Hubs wie dem TechQuartier.

Hochschulen und Universitäten spielen hierbei eine besonders wichtige Rolle für Studierende und Gründungsinteressierte. Beispielsweise arbeiten die Frankfurt School of Finance and Management, die Goethe Universität und die Frankfurt University of Applied Sciences mit erfolgreichen Startup-Initiativen wie der Goethe Entrepreneurship Conference oder dem Inkubator Launch Rhein Main zusammen, um Studierende und Gründungsinteressierte bei ihrer Gründung oder Weiterentwicklung ihrer Geschäftsideen zu fördern, indem sie Programme, Wettbewerbe und Veranstaltungen organisieren. Hinzu kommen zukünftig weitere breitgefächerte Programme im Rahmen der Bewerbung zum Leuchtturmwettbewerb Startup Factories, welche von Futury gemeinsam mit den Rhein-Main-Universitäten und der Frankfurt School of Finance and Management umgesetzt werden.

Zudem unterstützen lokale Akteure wie STATION oder die AI Hub GmbH die Vernetzung unter den Institutionen und tragen dazu bei, dass vorhandene Angebote effektiver genutzt werden können. Ziel der Stadt Frankfurt ist, die Gründungsquote zu erhöhen, indem die Kooperation zwischen Institutionen verbessert und mehr proaktive Programme an Universitäten und Hochschulen angeboten werden sowie die Erleichterung für finanzielle Förderung und Finanzierung der Gründungen und Startups.

Darmstadt profitiert, wie auch andere Universitätsstädte, im Hinblick auf die Gründungsquote besonders von der Technischen Universität. Diese bietet angewandte Studiengänge an, welche aktiv Lösungen für die Wirtschaft entwickeln. Durch Unterstützungsangebote wie den Innovationshub HIGHEST werden Studierende dann weitläufig von der Idee bis hin zur Gründung eines Unternehmens unterstützt. Neben dem Zugang zu Räumlichkeiten und Beratungen wird insbesondere der Zugang zu Kapital durch den founderXchange Capital Day und ein breites Vernetzungsangebot durch den InnoDay angeboten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 23. Januar 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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