Am 14. Januar wurden im Ortsbeirat 6 durch Vertreter des überregionalen Höchstspannungsnetzbetreibers Tennet Pläne über
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant den Ausbau des Höchstspannungsnetzes durch eine neue 380-kv-Doppelleitung zwischen den Umspannungswerken Griesheim und Schwanheim. Dies soll die Übertragungskapazität im Rhein-Main-Gebiet erhöhen und ist Teil des Netzentwicklungsplans bis 2045. Die genauen Auswirkungen auf den Schwanheimer Wald sind derzeit noch unklar.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenFrage an den Magistrat
Am 14. Januar wurden im Ortsbeirat 6 durch Vertreter des überregionalen Höchstspannungsnetzbetreibers Tennet Pläne über eine neue 380-kv-Doppelleitung vorgestellt. Diese soll das noch umzubauende Griesheimer Umspannungswerk, Frankfurt Südwest, an der A 5 mit den Umspannungswerk Schwanheim verbinden. Laut FNP vom 16.01.2025 soll diese Trasse zumindest teilweise auch durch den Schwanheimer Wald führen. Diese neue Doppelleitung mit einer Stromtragfähigkeit von 4.000 Ampere je Stromkreis soll die Übertragungskapazität im Rhein-Main-Gebiet deutlich erhöhen.
Ich frage den Magistrat:
Wie bewertet der Magistrat diese Planungen, und mit welchen Auswirkungen im Schwanheimer Wald ist zu rechnen?
Antwort des Magistrats
Alle zwei Jahre wird der Netzentwicklungsplan, NEP, fortgeschrieben, der die notwendigen Maßnahmen zum Ausbau des Übertragungsnetzes, Höchstspannungsnetz, ermittelt. Der Planungshorizont beträgt zehn bis 15 Jahre, darüber hinaus wird auf das Jahr 2045 hingearbeitet, Zieljahr für ein klimaneutrales Stromnetz in Deutschland.
Die Maßnahmen werden nach Bestätigung durch die Bundesnetzagentur in den Bundesbedarfsplan überführt und als Gesetz beschlossen. Es geht dann im Folgenden nicht mehr um das "ob" der Maßnahmen, sondern nur noch um das "wie".
Der aktuelle NEP 2037/2045 (2023) aus dem Jahr 2023 beschreibt Maßnahmen, die bis 2037 umgesetzt sein sollen. Die Rhein-Main-Region ist von zahlreichen Maßnahmen betroffen, unter anderem auch vom hier angesprochenen Netzausbau zwischen den Umspannwerken Griesheim und Schwanheim. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen weder der genaue Verlauf der Trasse noch die Art der Trasse - oberirdisch, oberflächennahes Erdkabel oder tiefliegender Tunnel - fest. Daher können mögliche Auswirkungen auf den Schwanheimer Wald noch nicht benannt werden. Zum Einbringen ihrer Interessen befindet sich die Stadt Frankfurt am Main ämterübergreifend, insbesondere Umweltamt, Grünflächenamt, Stadtplanungsamt, in einem frühzeitigen informellen Austausch mit der TenneT TSO GmbH als verantwortlichem Übertragungsnetzbetreiber. So kann bereits vor Beginn des förmlichen Planfeststellungsverfahrens Einfluss auf die Planungen genommen werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Januar 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.