Das „Zukunftslabor Juridicum“ hat im September 2026 seinen Abschlussbericht vorgestellt. Nach der Auftaktveranstaltung E
Zusammenfassung
Gegenstand der Frage ist die Kostenaufstellung zur Durchführung des "Zukunftslabors Juridicum". Der Magistrat weist darauf hin, dass für die Durchführung des Labors insgesamt 95.000 Euro im städtischen Haushalt eingeplant wurden.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Das "Zukunftslabor Juridicum" hat im September 2026 seinen Abschlussbericht vorgestellt. Nach der Auftaktveranstaltung Ende 2025 wurden insgesamt vier Workshops durchgeführt, es gab drei öffentliche Veranstaltungen. Doch wer mit dem Abschlussbericht ein endgültiges Ergebnis erwartete, wurde enttäuscht. Weder wurde die Wirtschaftlichkeit der Varianten ermittelt, noch gibt es Antworten auf bauliche Herausforderungen. Ebenso unbeantwortet bleiben Fragen zu Nutzungsformen und Kosten für die Mieter.
Ich frage den Magistrat:
Mit welchem Betrag ist die Durchführung dieses Zukunftslabors, das quasi keine greifbaren Ergebnisse zur umstrittenen Zukunft des Juridicums geliefert hat, im städtischen Haushalt zu Buche geschlagen?
Antwort des Magistrats
Der Abschlussbericht des Zukunftslabors enthält zahlreiche fachliche Hinweise zur weiteren Entwicklung des Areals und klare Empfehlungen an den Magistrat.
Das Zukunftslabor Juridicum wurde aus dem Etatantrag E 41 vom 16.06.2023 finanziert. Darin standen 95.000 Euro zur Verfügung. Im Bericht B 231 und B 446 zur Umsetzung des Etatantrags unter dem Titel "Machbarkeitsstudie Umnutzung des Juridicums auf dem Campus Bockenheim" legte der Magistrat dar, wie die zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt wurden.
Zunächst hat der Magistrat die zukünftige Eigentümerin der Flächen, die ABG Frankfurt Holding Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH, ABG, gebeten, eine mögliche Umnutzung und Umbau des Juridicums auf dem Campus Bockenheim zu untersuchen. Die ABG hat das Architekturbüro AS+P Albert Speer + Partner GmbH sowie das Ingenieurbüro bauart Konstruktions GmbH & Co. KG mit einer entsprechenden Machbarkeitsuntersuchung beauftragt. Die ABG hat dem Magistrat dafür keine Kosten in Rechnung gestellt.
Anschließend beauftragte der Magistrat das Frankfurter Forschungsinstitut FFin, angesiedelt bei der Frankfurt University of Applied Sciences, das "Zukunftslabor Juridicum" durchzuführen und auf Basis der vorhandenen Zwischenergebnisse Entwicklungspfade zu prüfen. Für diesen Verfahrensschritt wurde ein Budget von maximal 95.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Abrechnung wird bis Ende dieses Jahres erstellt, der Budgetrahmen wird nicht überschritten. Die Ausgaben umfassen insbesondere Kosten für die wissenschaftliche Aufbereitung und Begleitung, Honorare sowie Reisekosten für die Expert:innen, Kosten für Raummiete und Veranstaltungscatering, Kosten für Grafik, Layout und Druck des Abschlussberichts.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 24. September 2026 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.