„Urban Gardening“, die gemeinschaftliche Gestaltung öffentlicher Flächen durch Begrünungsprojekte, unterstützt in vielen
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Schneidhainer Straße — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 05.05.2026.
- Unterstützung des 10-jährigen Jubiläums des Gallus Gartens05.05.2026 · OIB (Initiative (Budget) Ortsbeirat)
- Straßenüberquerung Idsteinerstraße/Hornauer Straße sicher und barrierefrei ermöglichen18.03.2025 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Wiederherstellung des Kameruner Rosengärtchens nach Beendigung der Baumaßnahme18.02.2025 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Frage vom 11.11.2016, F 296 "Urban Gardening", die gemeinschaftliche Gestaltung öffentlicher Flächen durch Begrünungsprojekte, unterstützt in vielen Städten die Bemühungen, diese freundlicher, lebenswerter und grüner für ihre Bewohner*innen zu gestalten. Egal ob durch Einzelpersonen, Gruppen, Vereine oder Firmen betreut, tragen diese Projekte auch zur Verbesserung des Mikroklimas bei.
Ich frage den Magistrat: Gibt es für Frankfurt eine Auflistung vorhandener Flächen, die für "Urban Gardening"- Projekte genutzt werden könnten, wenn sich einzelne Bürger*innen oder Gruppen dafür interessieren?
Antwort des Magistrats: Das Grünflächenamt führt in seinem Grünflächenkataster keine eigene Kategorie für potenzielle Urban-Gardening-Flächen. Erfahrungsgemäß sind vor allem diejenigen Gartenprojekte erfolgreich, bei denen sich die Initiatoren bereits im Vorfeld eine Fläche für ihr Projekt ausgesucht haben, wie zum Beispiel beim Danziger Platz oder beim Ginnheimer Kirchplatz. Diese Flächen liegen sehr oft im direkten Lebensumfeld der Initiatoren, der Wunsch nach einer Umgestaltung oder "Belebung" durch ein Gartenprojekt entsteht dann zumeist in Alltagssituationen oder in einem Gespräch mit Nachbarn. Meist finden sich dann auch schnell Mitinteressenten, sodass sich eine stabile Gruppe von "Gärtnern" etabliert, die das Projekt engagiert vorantreibt und auf Dauer erhält. Die Erfahrung des Grünflächenamtes und auch Beispiele aus anderen Städten zeigen, dass eine willkürliche Vergabe von Flächen an Personen, die dazu kein wirkliches Verhältnis haben, zum Beispiel weil sie ganz woanders wohnen, kein dauerhaftes Gartenprojekt hervorbringt. Alle Anfrage nach Flächen werden vom Grünflächenamt individuell hinsichtlich ihrer generellen Verfügbarkeit und ihrer Eignung für ein Gartenprojekt überprüft, und gemeinsam mit den Initiatoren wird die optimale Lösung für die Flächenüberlassung in Form einer kostenlosen Verpachtung oder Patenschaften gesucht. Im Jahr 2015 gab es nur eine Anfrage für ein Gartenprojekt, aus der sich im Laufe des Jahres 2016 der "GallusGarten" in der Schneidhainer Straße entwickelt hat, eines der größten Gartenprojekte der Stadt. Außerdem ist in 2016 das Rosengärtchen am Röderberghang als Gartenprojekt hinzugekommen. Alle Gärten und die Möglichkeiten, ein eigenes Projekt anzustoßen, werden auf der Internetseite des Grünflächenamtes und zum Beispiel im kostenlosen Magazin "Frankfurt gärtnert" vorgestellt. Seit 2013 sind insgesamt elf Urban Gardening-Projekte auf öffentlichen Flächen entstanden, zehn davon existieren bis heute. Antragstellende Person(en): Stadtv. Pearl Hahn
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 11. November 2016 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.