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Im Januar dieses Jahres wurde verlautbart, dass der Trägerverein Deutsches Apfelweinmuseum im Ratskeller eine museale Au

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Trägerverein Deutsches Apfelweinmuseum plant eine museale Ausstellung im Ratskeller, verbunden mit gastronomischer Bewirtschaftung. Der Magistrat führt derzeit Gespräche mit einem Interessenten zur Vergabe des Ratskellers, sieht jedoch Herausforderungen aufgrund technischer Mängel und finanzieller Anforderungen.

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Frage an den Magistrat

Im Januar dieses Jahres wurde verlautbart, dass der Trägerverein Deutsches Apfelweinmuseum im Ratskeller eine museale Ausstellung etablieren wird. Dies solle kombiniert mit einer gastronomischen Bewirtschaftung des Ratskellers einhergehen. Der Trägerverein schlug hierfür einen Betreiber vor. Darüber hinaus hatte ein Frankfurter Gastronom öffentlich bestätigt, sich als Betreiber für die Räumlichkeiten beworben zu haben. Ich frage den Magistrat: Wie ist der Stand bei der Vergabe des Ratskellers, und wann hält es der Magistrat für realistisch, in der Angelegenheit Vollzug vermelden zu können?

Antwort des Magistrats

Im Ergebnis der vom Amt für Bau und Immobilien, ABI, durchgeführten Investorensuche wurde ein Interessent identifiziert, mit dem derzeit Abstimmungsgespräche zu den Rahmenbedingungen einer Vergabe des Ratskellers geführt werden und das Objekt eingehend besichtigt wurde. Die Gespräche gestalten sich schwierig, da die technischen Voraussetzungen für den Betrieb einer Gaststätte nicht auf dem aktuellen Stand sind und insbesondere im Bereich Lüftung, Küche mit Fettabscheider, Brandschutz sowie Haustechnik umfangreiche Arbeiten erforderlich werden. Die Ausschreibung sieht vor, dass diese Kosten im nennenswerten siebenstelligen Bereich vom zukünftigen Betreiber zu finanzieren sind. Ein Budget in dieser Höhe zum Umbau der Liegenschaft durch die Stadt Frankfurt am Main steht nicht zur Verfügung. Neben der Höhe der Kosten ist die Frage zu klären, in welchem Umfang der Betreiber im Sicherheitsbereich des zudem denkmalgeschützten Rathauses Arbeiten durchführen kann. Die Planung wird zudem komplexer durch das angedachte Apfelweinmuseum, das im Untergeschoss der Liegenschaft untergebracht werden soll und Bereiche wie Treppenhäuser und Toiletten zusammen mit der Gastronomie nutzen muss. Gemeinsame Ortstermine mit den Betreibern beider Einrichtungen werden derzeit vom ABI wahrgenommen. Eine zeitliche Prognose bis zum Abschluss der beiden derzeit vorgesehenen Nutzerverträge kann durch den Magistrat aus den genannten Gründen nicht abgegeben werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 29. Oktober 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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