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Die städtischen Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen definieren den Einsatz von Recyclingmaterialien als wichtiges Leit

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt am Main plant, den Einsatz von Recyclingmaterialien, insbesondere Recyclingbeton, bei städtischen Bauprojekten zu erhöhen, um Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren. Der Magistrat hat bereits Maßnahmen zur Wiederverwendung von Abbruchmaterialien ergriffen, jedoch gibt es Herausforderungen bei der Qualität und Lagerung des Materials.

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Frage an den Magistrat

Die städtischen Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen definieren den Einsatz von Recyclingmaterialien als wichtiges Leitbild. Insbesondere Recyclingbeton soll bevorzugt zum Einsatz kommen. Ein Prüfauftrag, lokales Abrissmaterial in einem Pilotprojekt im Neubau wiederzuverwenden, NR 538/22, führte seit zwei Jahren leider noch zu keinem Ergebnis.

Ich frage den Magistrat:

Wie hoch ist der aktuelle Anteil von Recyclingbeton bei städtischen Bauprojekten, und welche konkreten Maßnahmen wurden seit Einführung der Leitlinien ergriffen, um die dort formulierten Ziele zur Verwendung von Recyclingmaterialien umzusetzen?

Antwort des Magistrats

Der Magistrat strebt an, zukünftig mehr Recyclingmaterialien einzusetzen, um beim Bau oder der Sanierung städtischer Gebäude Kohlendioxid einzusparen; dies ist in den städtischen Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen, die jährlich aktualisiert werden, enthalten. Bei dem Rückbau der Liegenschaft Mainzer Landstraße 581 - dem künftigen Schulcampus Griesheim - wurde das Abbruchmaterial vor Ort zerkleinert und aufbereitet, sodass ein Teil, circa 4.000 Kubikmeter, des entstandenen mineralischen Recyclingmaterials auch an dem Standort verbleiben und genutzt werden kann. Allein das durch den Transport entstehende Kohlendioxid wird damit vermieden. Auch die Belastung der Bewohnerinnen/Bewohner durch Transportverkehr entfällt. Die Nutzung von Recyclingbeton erzeugt zurzeit noch einen größeren CO2-Fußabdruck im Vergleich zu neuem Beton. Weiterhin benötigt Recyclingbeton qualitativ hochwertiges Betonrecyclingmaterial, wie es beim Recycling von zum Beispiel Eisenbahnschwellen entsteht. Bei einem Gebäudeabriss fällt ein so sortenreines Betonrecyclingmaterial in der Regel nicht an. Was jedoch jetzt schon umgesetzt wird, ist die Wiederverwendung des Betonrecyclings für technische Bauwerke, unter anderem für Lärmschutzwälle oder Bodenaustausch zur Bodenstabilisierung unter Fundamenten. Dies ist aber in jedem Einzelfall zu prüfen - oft scheitert die Verwendung von eigenem vor Ort erzeugtem Recyclingmaterial schlicht an geeignetem Lagerplatz auf der Baustelle, insbesondere in innenstadtnahen Bereichen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 23. Januar 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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