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Am 25. September 2024 teilte die Mainova Preissenkungen für die Fernwärmekund*innen zum 1. Oktober 2024 mit. Weiterhin k

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Mainova plant eine Anpassung des Wärmepreissystems, um den klimaneutralen Umbau der Fernwärmeversorgung zu unterstützen. Dies soll die Energieversorgung nachhaltig, sicher und bezahlbar gestalten. Die Anpassungen sind notwendig, um den steigenden Investitionskosten Rechnung zu tragen und die Transparenz für die Verbraucher zu erhöhen.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Frage an den Magistrat

Am 25. September 2024 teilte die Mainova Preissenkungen für die Fernwärmekund*innen zum

  1. Oktober 2024 mit. Weiterhin kündigte der Konzern eine Anpassung des Wärmepreissystems für 2025 an, da die "zunehmende Ums tellung der Erzeugungsinfrastruktur auf klimaneutrale Energiequellen" dies erforderlich machen würde. Sie wies auch darauf hin, dass die Investitionskosten in das Fernwärmesystem "künftig auch Einfluss auf die Energiekosten haben werden". Ich frage den Magistrat: Welche Gestaltung der Preise plant die Mainova, und inwiefern ist diese mit einer Umlage der Kosten auf die Kund*innen verbunden?

Antwort des Magistrats

Die Mainova AG setzt sich im Sinne des energiepolitischen Zieldreiecks für eine nachhaltige, sichere und bezahlbare Energieversorgung ein.

Der Wärmemarkt ist entscheidend für das Gelingen der Energiewende, da hier fast 60 Prozent des Endenergieverbrauchs stattfinden. Ein wesentlicher Baustein für die Wärmewende in Frankfurt ist die Dekarbonisierung und der Ausbau der Fernwärme. Die Fernwärme nimmt einen hohen Stellenwert für die Wärmeversorgung in Frankfurt ein. Fernwärme ist platzsparend, wartungsarm, erfüllt die gesetzlichen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes des Bundes, GEG, und bietet transparente Preise.

In enger Abstimmung mit der Stadt Frankfurt investiert Mainova in den klimaneutralen Umbau der Frankfurter Fernwärmeversorgung zugunsten von Versorgungssicherheit und Klimaschutz. Dieser ist mit hohen Investitionen verbunden, die auch Einfluss auf die Energiekosten haben werden.

Mainova bietet ihren Kundinnen und Kunden im Bundesdurchschnitt faire Preise. Die einzelnen Faktoren werden jährlich auf Grundlage von öffentlich verfügbaren Kennzahlen an die jeweilige Preisentwicklung angepasst. In diesem Zusammenhang veröffentlicht Mainova die Fernwärmepreise auf der Preistransparenzplattform Fernwärme. Diese wurde im Mai 2024 auf Initiative mehrerer energiewirtschaftlicher Verbände gestartet und informiert über Entstehung und Zusammensetzung von Preisen in der Fernwärme und erhöht die Transparenz für Verbraucher. Im Rahmen der Preisübersicht werden Preisinformationen aufgeschlüsselt und regelmäßig aktualisiert. Die Preistransparenzplattform ist unter www.waermepreise.info abrufbar.

Ab dem

  1. Juli 2025 aktualisiert Mainova die Wärmeverträge und das Preissystem für ihre Kunden, das heißt, die Preise werden an die veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen und die Neuausrichtung der Fernwärmeinfrastruktur angepasst. Die Berechnungsfaktoren werden auf Grundlage der gesetzlichen Anforderungen, AVBFernwärmeV, ermittelt und beinhalten weiterhin die tatsächlichen Kosten der Fernwärmeerzeugung sowie die Preisentwicklung am Markt. Die neue Preissystematik wird aktuell erstellt. Auch vor dem Hintergrund der hohen Investitionen in eine nachhaltige Netz- und Erzeugungsinfrastruktur ist Mainova unentwegt bestrebt, die finanzielle Belastung für Haushalte möglichst gering zu halten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 23. Januar 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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