Ich habe Verwandtschaft im Kreis Offenbach. Mein Schwager Stefan und sein bester Freund Weizen-Rainer - Achtung: Biertri
Zusammenfassung
In der Anfrage wird die Qualität des Offenbacher Apfelweins, dem "Bauernschreck", im Vergleich zum Frankfurter Apfelwein hinterfragt. Der Magistrat hebt hervor, dass die Beurteilung der beiden Produkte letztlich vom persönlichen Geschmack abhängt und empfiehlt einen Geschmackstest.
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Thema Kultur verfolgenFrage an den Magistrat
Ich habe Verwandtschaft im Kreis Offenbach. Mein Schwager Stefan und sein bester Freund Weizen-Rainer - Achtung: Biertrinker und nicht Landwirt! - behaupten steif und fest, dass der Apfelwein, den die beiden mit Äpfeln von Rodgauer Streuobstwiesen selbst keltern und im eigenen Keller vergären, besser sei, als jedes Stöffche, das in Frankfurt hergestellt wird.
Ich frage den Magistrat:
Ist der Offenbacher Bauernschreck wirklich besser als beispielsweise der goldene Saft aus zu Gärtanks umfunktionierten Weltkriegs-U-Booten aus Frankfurter Gefilden?
Antwort des Magistrats
Ihre Anfrage zu den Apfelweinspezialitäten aus Offenbach und Frankfurt haben wir mit großem Interesse zur Kenntnis genommen. Der Offenbacher "Bauernschreck", ein Produkt liebevoller Handarbeit und bester Rodgauer Streuobstäpfel, trifft auf den traditionsreichen Frankfurter Apfelwein, der seinen unverwechselbaren Charakter möglicherweise auch seiner historischen Reifung verdankt.
Welche Variante letztlich besser ist, lässt sich wohl nur im Rahmen eines sehr ausgedehnten Geschmackstests ermitteln - vorzugsweise in geselliger Runde. Denn am Ende zählt, wie immer, der persönliche Geschmack und die Freude am hessischen Kulturgut.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Dezember 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.