Die letzte Veröffentlichung der in Frankfurter Museen vorhandenen Bestände von Raubkunst wurde im Jahr 2019 vorgelegt. D
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main wird die Bestände an NS-Raubkunst in ihren Museen erforschen und die Provenienzen der Objekte klären. Ziel ist es, die Rückgabeprozesse zu verbessern und die Öffentlichkeit über die Thematik zu informieren.
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Thema Kultur verfolgenFrage an den Magistrat
Die letzte Veröffentlichung der in Frankfurter Museen vorhandenen Bestände von Raubkunst wurde im Jahr 2019 vorgelegt. Die Neuregelung der Restitution von NS-Raubkunst bezüglich eines paritätischen Schiedsgerichtes, die maßgeblich vom Zentralrat der Juden in Deutschland und der in Frankfurt und Berlin ansässigen Jewish Claims Conference gestaltet wurde, soll dazu führen, Verfahren zur Rückgabe zu verbessern, zu vereinfachen und zu beschleunigen sowie die Öffentlichkeit über das Thema zu informieren.
Ich frage den Magistrat:
Wie wird der Bestand an Werken der NS-Raubkunst im Besitz der Stadt heute beziffert, und für wie viele Gegenstände sind derzeit Restituierungsansprüche anhängig?
Antwort des Magistrats
Sehr geehrte Frau Stadtverordnete Korenke!
Die Erforschung der Provenienzen von Objekten, die möglicherweise unrechtsmäßig in die Sammlungen der städtischen Frankfurter Museen gelangt sind, ist dem Magistrat und auch den Häusern ein wichtiges Anliegen, das seit Jahren in Rahmen von Forschungsprojekten, Ausstellungen und wissenschaftlichen Recherchen verfolgt wird.
Vor dem Hintergrund des knappen Bearbeitungszeitraums wird der Magistrat eine ausführliche und dem Themenkomplex angemessene Antwort in Form eines Berichtes der Stadtverordnetenversammlung zeitnah zur Kenntnis geben. Die städtischen Museen sind bereits gebeten, die entsprechenden Informationen zusammenzutragen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 7. November 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.