Zuletzt wurde berichtet, dass in der Carl-von-Weinberg-Siedlung 60 Wohnungen der Deutsche Wohnen leer stehen, weil man d
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gefragt, wie er den Ansatz bewertet, leerstehende Wohnungen für Geflüchtete zu nutzen und ob ein Austausch mit Wohnbaugenossenschaften besteht. Ziel ist es, durch Zwischennutzungen Familien eine bessere Wohnsituation zu bieten und die Gemeinschaftsunterkünfte aufzulösen.
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Thema Wohnen verfolgenFrage an den Magistrat
Zuletzt wurde berichtet, dass in der Carl-von-Weinberg-Siedlung 60 Wohnungen der Deutsche Wohnen leer stehen, weil man die Immobilien langsam vor einem größeren Umbau entmieten möchte. In Stuttgart werden in Kooperation mit einer Wohnbaugenossenschaft leerstehende, aber gut erhaltene Wohngebäude für Geflüchtete ohne eigene Wohnung genutzt. Als Zwischenschritt zur Auflösung der Gemeinschaftsunterkünfte, kann dies für einzelne Familien einen großen Unterschied machen. Daher frage ich den Magistrat: Wie bewertet der Magistrat diesen Ansatz, und besteht ein Austausch mit den Wohnbaugenossenschaften und -gesellschaften, insbesondere mit der ABG und der NH, um solche Zwischennutzungen zu ermöglichen?
Antwort des Magistrats
Die Stadt Frankfurt am Main nutzt das Instrument der Zwischennutzung von Wohnungen, die aus verschiedensten Gründen leer stehen - absehbare Sanierung, bevorstehender Abriss et cetera - seit 1995. Gemeinsam mit freien Trägern der Wohlfahrtspflege ist so ein Angebot geschaffen worden, dass gerade für Familien eine Alternative zu einer Unterkunft in einem Hotel oder Wohnheim bietet. Derzeit sind 340 Wohnungen belegt und 958 Menschen mit Wohnraum dieser Art versorgt, davon 365 geflüchtete Menschen. In Bezug auf die leerstehenden Liegenschaften der Carl-von-Weinberg-Siedlung stehen die zuständigen Akteure bereits im Kontakt mit der Deutschen Wohnen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 4. November 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.