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Frankfurt gilt als führender Standort für Rechenzentren. Der Branchenverband German-Datacenter Association, GDA, ging zu

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt am Main plant den Ausbau der Stromversorgung, um den steigenden Bedarf durch Rechenzentren und E-Mobilität zu decken. Dies soll durch eine Erhöhung der Netzleistung um 700 Megawatt bis Anfang der 2030er-Jahre geschehen. Ziel ist es, eine ausgewogene Entwicklung der Erneuerbaren Energien und der E-Mobilität sicherzustellen.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Frage an den Magistrat

Frankfurt gilt als führender Standort für Rechenzentren. Der Branchenverband German-Datacenter Association, GDA, ging zuletzt von einem Zubau in Höhe von gut einem Gigawatt aus. Eine der größten Herausforderungen ist eine ausreichende Stromversorgung. Die ist jedoch auch zwingend notwendig für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und der E-Mobilität. Diese darf in Konkurrenz zum Rechenzentrenausbau nicht ins Hintertreffen geraten.

Ich frage den Magistrat:

Wie stellt die Stadt sicher, dass der Rechenzentrenausbau und dessen Stromversorgung nicht den drängenden Ausbau der E-Mobilität und der Erneuerbaren Energien für die Wärmeversorgung der Stadt torpediert?

Antwort des Magistrats

Die Netzdienste RheinMain GmbH, NRM, ein Tochterunternehmen der Mainova AG, betreibt den überwiegenden Teil des Stromnetzes der Stadt Frankfurt am Main. Der Bedarf an Leistung aus dem Stromnetz in Frankfurt steigt stark an. Wesentliche Treiber dafür sind die steigende Zahl der Rechenzentren, die wachsende Zahl an E-Autos und die Elektrifizierung der Wärmeversorgung. Bis Anfang der 2030er-Jahre verstärkt Mainova zusammen mit der NRM dafür das Stromnetz in Frankfurt um rund 700 Megawatt, MW. Das entspricht einem Zubau von über 50 Prozent im Vergleich zur aktuellen Leistung des Netzes.

Die NRM erstellt in regelmäßigen Abständen eine Lastprognose für das Stromnetz der Stadt Frankfurt am Main. Hierin sind die Entwicklungen verschiedener Sektoren, wie zum Beispiel Rechenzentren, Elektromobilität und Wärmepumpen, abgebildet. Auf dieser Basis werden Investitionsentscheidungen für die bedarfsgerechte Erneuerung und Erweiterung des Stromnetzes auf allen Spannungsebenen getroffen und umgesetzt.

Jede Netzanschlussanfrage mit einer Anschlussleistung ab zehn MW wird im Rahmen des Pro-Rata-Verfahrens bewertet. Dabei werden bis zu einem vorher kommunizierten Stichtag eingegangene Anmeldungen zur Herstellung eines Netzanschlusses durch die NRM nachgehalten, geprüft und die vorhandene Anschlussleistung auf der Hoch- beziehungsweise Mittelspannungsebene ratierlich und diskriminierungsfrei an die Netzanschlusspetenten verteilt. Somit ist eine gerechte Verteilung der Leistung für alle Kundengruppen sichergestellt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 7. November 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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