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In der Ginnheimer Landstraße 168A, in dem das Jugendzentrum Ginnheim untergebracht ist, wurden vor einigen Jahren im Lei

Vorlagentyp: F
Beantwortet
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Zusammenfassung

Die Frage bezieht sich auf die Wasserqualität im Jugendzentrum Ginnheim, wo in der Vergangenheit Legionellen und Blei im Leitungswasser gefunden wurden. Es wird erwartet, dass die letzten Wasserproben und deren Ergebnisse vom Gesundheitsamt bereitgestellt werden, um die Unsicherheit der Nutzer:innen zu beseitigen.

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Frage an den Magistrat

In der Ginnheimer Landstraße 168A, in dem das Jugendzentrum Ginnheim untergebracht ist, wurden vor einigen Jahren im Leitungswasser Legionellen, gesundheitsschädliche Bakterien, sowie Blei gefunden, sodass es weder getrunken noch damit gekocht werden durfte. Anders als die Bewohner des Hauses wurde die Leitung des Jugendzentrums nicht über die Kontamination informiert. Bis heute herrscht große Unsicherheit über die Qualität des Leitungswassers sowohl bei den Jugendlichen, die das Zentrum regelmäßig nutzen und dort täglich gemeinsam kochen, als auch bei der Einrichtungsleitung.

Ich frage den Magistrat:

Wann wurde durch das Frankfurter Gesundheitsamt die letzte Wasserprobe mit welchem Ergebnis im JUZ genommen, und wurde das JUZ informiert?

Antwort des Magistrats

Zum Schutz der Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner der Liegenschaft Ginnheimer Landstraße 164-180 sowie der Nutzer:innen des Jugendzentrums wurden umfassende Maßnahmen zur Sicherstellung der Wasserqualität umgesetzt. Erhöhte Bleigehalte und ein Legionellenbefund führten zu Nutzungseinschränkungen für das Trinkwasser sowohl beim Verzehr als auch bei der Verwendung des Wassers zum Duschen.

Die Einschränkungen wegen erhöhter Bleikonzentrationen bestanden von September 2019 bis August 2023. In dieser Zeit wurden zahlreiche Untersuchungen durchgeführt. Trotz intensiver Bemühungen konnte die Ursache für die erhöhte Bleikonzentration nicht eindeutig identifiziert werden, da die Überschreitungen an verschiedenen Stellen des Leitungsnetzes und in unterschiedlichen Proben festgestellt wurden. Im Zuge der Maßnahmen zur Legionellenbekämpfung wurde das Leitungsnetz umfassend saniert. In den anschließenden Probenserien konnten keine Grenzwertüberschreitungen für Legionellen sowie Blei mehr festgestellt werden, daher wurden die Nutzungseinschränkungen für den Verzehr des Trinkwassers und für die Verwendung zum Duschen aufgehoben.

Um die Wasserqualität langfristig sicherzustellen, hat dieses Jahr eine Nachuntersuchung stattgefunden. Die Legionellenuntersuchung wurde vor etwa zwei Wochen durchgeführt. Dabei wurden zwei Überschreitungen festgestellt, die jedoch weit von dem Grenzwert >10.000 KBE/100 ml entfernt liegen, ab dem eine Nutzungseinschränkung ausgesprochen werden müsste. Die festgestellten erhöhten Werte liegen bei 3.300 KBE/100 ml und 102 KBE/100 ml. Das Gesundheitsamt steht weiterhin in engem Austausch mit dem Betreiber, mit dem Ziel, dass der Betreiber Maßnahmen umsetzt, durch die der Wert weiter gesenkt wird.

Die Ergebnisse der weiteren Bleiuntersuchung liegen noch nicht vor. Sobald sie vorliegen, werden die Nutzerinnen und Nutzer informiert. Grundsätzlich ist laut Trinkwasserverordnung der Betreiber für diese Information verantwortlich.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 7. November 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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