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Noch nie haben in Deutschland mehr Kinder eine Tageseinrichtung oder Tagespflege besucht als im Jahr 2023, wie aus dem a

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt plant keine gesonderte Bedarfsanalyse für U-3-Betreuungsplätze, da die Bedarfe bereits durch die jährliche Fortschreibung des Kindertagesstättenentwicklungsplans erfasst werden. Die Ergebnisse der bundesweiten DJI-Kinderbetreuungsstudie zeigen, dass die Versorgungsziele für U-3-Kinder in Frankfurt mit den Bedarfen der Eltern übereinstimmen.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Frage an den Magistrat

Noch nie haben in Deutschland mehr Kinder eine Tageseinrichtung oder Tagespflege besucht als im Jahr 2023, wie aus dem am 5. September 2024 in Berlin veröffentlichten Bericht "Kindertagesbetreuung kompakt" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hervorgeht. Laut der aktuellen Fortschreibung der kommunalen Kindertagesstättenentwicklungsplanung wird das Versorgungsziel im U 3-Bereich seit 2015 mit 53 Prozent beziffert.

Ich frage den Magistrat:

Bis wann wird eine neue Bedarfsanalyse zu U 3-Betreuungsplätzen vorgenommen?

Antwort des Magistrats

Es ist keine gesonderte Bedarfsanalyse zu U-3-Betreuungplätzen für Frankfurt geplant.

Begründung:

In der jährlichen Fortschreibung des Kindertagesstättenentwicklungsplans werden die Bedarfe an Betreuungsangeboten auf Grundlage der Bevölkerungsentwicklung in Frankfurt der Altersgruppen der U-3-Jährigen, Kindergarten- und Schulkinder sowie der offiziellen Bevölkerungsvorausberechnung analysiert und die aktuelle Versorgungssituation dargestellt. Der Ausbau und der Stand der Kinderbetreuung in Deutschland werden im öffentlichen Auftrag umfangreich wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Ein vorhandenes Angebot an repräsentativen Erhebungen und Studien macht eine gesonderte Erhebung zur Bedarfsanalyse für Frankfurt nicht erforderlich, da die Ergebnisse der bundesweiten Surveys auf Frankfurt übertragbar sind.

Eine fundierte Erhebung und Analyse der Betreuungsbedarfe der Eltern wird seit 2016 in einer bundesweiten Studie "DJI-Kinderbetreuungsstudie", KiBS, des Deutschen Jugendinstituts (gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studie stellen unter anderem die Datengrundlage für den Bericht "Kindertagesbetreuung kompakt" des Bundesfamilienministeriums, BMFSFJ, dar. Hierfür werden jährlich bundesweit rund 33.000 Familien befragt. Dieser Survey ist also auf Bundes- und Landesebene repräsentativ.

Nach aktuellen Ergebnissen der Studie liegen die Betreuungsbedarfe der Eltern bundesweit im Durchschnitt für U-3-Plätze bei 51 Prozent und für Kindergartenplätze bei 97 Prozent. Von den hessischen Familien werden Betreuungsbedarfe für 50 Prozent der unter Dreijährigen sowie 99 Prozent der Kindergartenkinder geäußert. Diese Ergebnisse zeigen, dass das für Frankfurt am Main im Kindertagesstättenentwicklungsplan angesetzte Versorgungsziel von 53 Prozent für U-3-Kinder immer noch aktuell ist und sich mit den Bedarfswünschen der Eltern deckt.

Quelle zu DIJ-Studie:

Deutsches Jugendinstitut, Kayed/Wieschke/Kuger, DJI-Kinderbetreuungsreport 2024, Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung: Der elterliche Bedarf im U3- und U6-Bereich

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 7. November 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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