Die Stadt Bonn hat diesen Sommer mit ihren Stadtwerken eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, damit bis 2028 auf a
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt plant die Umsetzung der im März 2023 beschlossenen "Solaroffensive" für städtische Dächer, um bis 2025 mit der Installation von Photovoltaikanlagen zu beginnen. Dies soll durch die Einbindung städtischer Tochtergesellschaften und die Beteiligung lokaler Gemeinschaften unterstützt werden, um die Energiewende voranzutreiben und gleichzeitig Grünflächen zu schaffen.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenFrage an den Magistrat
Die Stadt Bonn hat diesen Sommer mit ihren Stadtwerken eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, damit bis 2028 auf allen geeigneten städtischen Dächern Photovoltaik-Anlagen installiert werden können. Über dieses Arrangement sollen dieses Jahr 50 Dächer und mittelfristig sogar 100 Dächer pro Jahr mit PV-Anlagen ausgestattet werden. Die Stadt Offenbach hat diesen Sommer ihre Stadtwerke mit der Steuerung der Umsetzung der "Photovoltaik-Offensive" auf städtischen Dächern beauftragt.
Ich frage den Magistrat:
Wann startet die Stadt Frankfurt die im März 2023 beschlossene "Solaroffensive" für die städtischen Dächer, und welche Rolle spielen darin die städtischen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften mit Expertise in diesem Bereich?
Antwort des Magistrats
Zur Umsetzung der im März 2023 beschlossenen "Solaroffensive" hat der Magistrat einen Magistratsvortrag "Klimaneutralität auf städtischen Dächern; Grundsatzbeschluss und Bau- und Finanzierungsvorlage
- Bauabschnitt" erarbeitet und in den Geschäftsgang gegeben. Dieser soll zeitnah von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden, damit im Jahr 2025 mit der Umsetzung begonnen werden kann. Darüber hinaus befindet sich die zusätzliche Stelle aus dem Etatantrag E 228 für den PV-Ausbau im Ausschreibungsverfahren. Die städtischen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften mit Expertise in diesem Bereich, namentlich die Mainova und die ABG Holding, wurden zur Umsetzungsplanung bereits eingebunden. Die Dachflächen, die nicht vom Amt für Bau und Immobilien verwaltet werden, sollen in eine gesamtstädtische Auswertung der städtischen Flächen einbezogen werden. In diesem Zusammenhang stehen bereits mehrere Bürgerinitiativen mit dem Klimareferat in Kontakt und haben ihr Interesse an der Installation von Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern in verschiedenen Beteiligungsformen - wie zum Beispiel Vereinen, Elterngruppen oder Bürgerenergiegenossenschaften - bekundet. Eine Beteiligung lokaler Gemeinschaften ist wichtig für den Erfolg der Energiewende in der Stadtverwaltung. Die Installation von Photovoltaikanlagen bietet zudem eine optimale Gelegenheit, gleichzeitig eine Dachbegrünung vorzunehmen. Da die Auswirkungen des Klimawandels bereits spürbar sind, ist es notwendig, in den kommenden Jahren flächendeckend Grünflächen in unserer Stadt zu schaffen. Eine Dachbegrünung kann zudem bei Flachdächern als Ballastierung der Photovoltaikanlagen dienen und den Ertrag der Anlagen teilweise sogar erhöhen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 7. November 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.