Noch immer sind S-Bahnsteige der Deutschen Bahn an manchen Stationen nicht barrierearm. So ist das Abstandsgebot zur Bah
Zusammenfassung
Die Frage bezieht sich auf die Barrierefreiheit der S-Bahnsteige in Frankfurt, insbesondere auf die fehlenden taktilen Hinweise für sehbehinderte Menschen. Es wird erwartet, dass die Deutsche Bahn die Bahnsteige entsprechend anpasst, um die Sicherheit und Zugänglichkeit für alle Personen zu gewährleisten.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenFrage an den Magistrat
Noch immer sind S-Bahnsteige der Deutschen Bahn an manchen Stationen nicht barrierearm. So ist das Abstandsgebot zur Bahnsteigkante, z. B. an den Stationen Griesheim und Nied, nach wie vor nur durch einen weißen, verblassten Streifen markiert, es gibt keine taktile Hinweisgebung. Für blinde und sehbehinderte Menschen bedeutet das tagtäglich, sich die gefährliche Kante nur mit ihrem Stock ertasten zu können und dabei unnötig nah an die Kante gehen zu müssen. Von dieser geht es ca. einen Meter tief ins Gleisbett.
Ich frage den Magistrat:
Hat er Kenntnis davon, wie viele es dieser nur für Sehende markierten Bahnsteige der Deutschen Bahn in Frankfurt noch gibt und wann diese in die entsprechend taktile Form gebracht werden?
Antwort des Magistrats
Dem Magistrat liegen keine Informationen vor, welche Bahnsteige bisher noch nicht mit taktilen Leitelementen für sehbehinderte Menschen ausgestattet sind. Die Deutsche Bahn ist der UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verpflichtet. Daher ist die DB bestrebt, Missstände an den Bahnhöfen in Bezug auf die Barrierefreiheit sukzessive zu beheben.
Der Bahnhof Griesheim beispielsweise wird derzeit barrierefrei ausgebaut. Im ersten Bauabschnitt wird die stadtteilverbindende Personenunterführung mit Aufzügen ausgestattet - Verbesserung unter anderem für mobilitätseingeschränkte Personen -, im zweiten Bauabschnitt werden die Bahnsteige barrierefrei angepasst - Verbesserung unter anderem für sehbehinderte Personen -.
Auch der barrierefreie Umbau des Bahnhofs West ist mit Vorarbeiten bereits gestartet.
In den Stationen Rödelheim und Höchst wurde die Barrierefreiheit bereits realisiert.
Dem Magistrat ist es ein wichtiges Anliegen, dass der öffentliche Personennahverkehr uneingeschränkt von allen Personen genutzt werden kann. Daher unterstützt er die Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit an den Bahnstationen intensiv, unter anderem durch Kostenzuschüsse.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 7. November 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.