Neben anderen wichtigen Faktoren spielt in der Flächenplanung für Gewerbe auch eine Rolle, wie viele Gewerbesteuereinnah
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant eine Analyse der wirtschaftlichen und fiskalischen Effekte von Rechenzentren. Ziel ist es, die kumulierten Gewerbesteuereinnahmen und die belegte Fläche zu ermitteln, um die Relevanz dieser Branche besser einschätzen zu können. Die Ergebnisse der Studie werden frühestens ab Mitte 2025 erwartet.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Neben anderen wichtigen Faktoren spielt in der Flächenplanung für Gewerbe auch eine Rolle, wie viele Gewerbesteuereinnahmen pro Quadratmeter zu erwarten sind.
Ich frage den Magistrat:
Wie viel kumulierte Gewerbesteuer nimmt die Stadt Frankfurt von Rechenzentren ausgehend ein, und wie viel Fläche belegen diese in der Stadt?
Antwort des Magistrats
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner, sehr geehrter Herr Stadtverordneter Hauenschild, meine Damen und Herren! Die Rechenzentren werden unter den Gewerbekennziffern "Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte" und "Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten" geführt. Das Kassen- und Steueramt hat aktuell 128 Vertragsgegenstände mit einem Gewerbesteueraufkommen - Soll - für diese Gewerbekennziffern in Höhe von circa 20 Millionen Euro ausgewertet. In Frankfurt am Main werden aktuell 83 Rechenzentren auf rund 67 Hektar Fläche betrieben. Unternehmenseigene Rechenzentren werden hier nicht berücksichtigt. Eine Bewertung einzelner Branchen rein aus der Sicht der Gewerbesteuererträge greift aber allgemein zu kurz, um die Relevanz der Branchen einschätzen zu können. Die Wirtschaftsförderung Frankfurt, das Stadtplanungsamt Frankfurt am Main, der Regionalverband FrankfurtRheinMain und Hessen Trade & Invest, HTAI, haben gemeinsam ein Konsortium aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH und Detecon International GmbH mit der Erstellung einer Studie beauftragt, die eine Analyse der regionalökonomischen Wirkungszusammenhänge sowie eine Untersuchung der wirtschaftlichen und fiskalischen Effekte von Rechenzentren vornehmen soll. Ergebnisse werden frühestens ab Mitte 2025 erwartet.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 7. November 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.