Zum Schuljahr 2024/25 wurden an den Frankfurter Grundschulen feste Abholzeiten für Kinder in der Erweiterten Schulischen
Zusammenfassung
Die Einführung fester Abholzeiten in der Erweiterten Schulischen Betreuung soll die Planbarkeit für Eltern verbessern und den Stress für Kinder reduzieren. Der Magistrat wird um Vorschläge gebeten, wie die Situation für alle Beteiligten optimiert werden kann.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Schulen und Bildung verfolgenFrage an den Magistrat
Zum Schuljahr 2024/25 wurden an den Frankfurter Grundschulen feste Abholzeiten für Kinder in der Erweiterten Schulischen Betreuung, ESB, eingeführt. Die Regeln dafür wurden von den Verantwortlichen sehr starr ausgelegt, die Kommunikation mit den Eltern ist unzureichend. Das erschwert die Planbarkeit der Abholzeiten und beeinträchtigt massiv die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zudem leiden die Kinder unter der Separierung nach Abholzeiten, da dies oft unter Druck geschieht und sie dadurch unnötigem Stress ausgesetzt sind.
Ich frage den Magistrat:
Auf welcher Rechtsgrundlage basieren die für die ESB eingeführten Regeln und welche konkreten Möglichkeiten sieht der Magistrat, um die Situation für Eltern und Kinder deutlich zu verbessern?
Antwort des Magistrats
Die Erweiterte Schulische Betreuung ist ein Betreuungsangebot des Schulträgers der Stadt Frankfurt und beruht auf der gesetzlichen Grundlage des § 15 Absatz 1 Nr. 1 Hessisches Schulgesetz, HSchG.
In der Erweiterten Schulischen Betreuung bestehen für die Berechnung des Elternentgeltes zwei Module, die den Betreuungszeitanspruch festlegen - bis 15:00 Uhr/bis 17:00 Uhr). Eltern entscheiden entsprechend zu Beginn des Vertragsverhältnisses, in welchem Modul sie ihr Kind anmelden wollen. Die festen Abholzeiten sind notwendig, damit die Standorte das Ganztagsprogramm, zum Beispiel AG-Angebote, für die Kinder verbindlich planen können sowie den Personaleinsatz entsprechend der Anzahl an Kindern kalkulieren können. Feste Abholzeiten führen zu einem strukturierten Betreuungsangebot, auf das sich Eltern, Kinder sowie das Personal verlassen können. Auf diese Weise wird den Kindern ein bedarfsgerechtes Angebot geschaffen und vielfältige Angebote am Nachmittag sind möglich. Die Einführung einer weiteren Abholzeit, zum Beispiel um 16:00 Uhr, liegt in der Entscheidungshoheit des jeweiligen Trägers der Erweiterten Schulischen Betreuung.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 7. November 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.