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In einem Interview mit der Stadtelternbeiratsvorsitzenden in der FNP vom 26.08.2024 antwortete diese auf die Frage, ob d

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Magistrat wird um eine Bewertung der Entwicklung von Gewalt, Kriminalität, Drogen und Vandalismus an Frankfurter Schulen in den letzten zwei Jahren gebeten. Es wird erwartet, dass die Antwort auf die aktuellen Herausforderungen und Maßnahmen zur Sucht- und Gewaltprävention eingeht.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Frage an den Magistrat

In einem Interview mit der Stadtelternbeiratsvorsitzenden in der FNP vom 26.08.2024 antwortete diese auf die Frage, ob denn Gewalt und Drogen generell ein Thema an Frankfurts Schulen seien, wie folgt: "Ich darf jetzt natürlich keine konkreten Schulen nennen, aber ja. Uns wird häufig rückgemeldet, dass an den Schulen mit Drogen gedealt wird. Auch Gewalt und Kriminalität sind ein Thema." An einer anderen Stelle erwähnte sie auch Fälle von Vandalismus.

Ich frage den Magistrat:

Wie bewertet der Magistrat die Entwicklung von Gewalt, Kriminalität - speziell Drogen - und Vandalismus an Frankfurter Schulen in den letzten zwei Jahren?

Antwort des Magistrats

Die Sucht- und Gewaltprävention ist ein wichtiger Teilbereich schulischer Gesundheitsförderung.

Die Stadt Frankfurt hat an 37 Haupt-, Real- und Gesamtschulen das Förderprogramm Jugendhilfe in der Schule eingerichtet, welches von freien Trägern der Jugendhilfe umgesetzt wird. Durch die Förderung von bedarfsgerechten, zusätzlichen, sozialpädagogischen Angeboten - zweite Säule - werden seit einigen Jahren auch an Gymnasien erste Jugendhilfeangebote umgesetzt. Zudem gibt es seit 2015 das Förderprogramm Jugendhilfe in der Grundschule in allen sechs Frankfurter Bildungsregionen. Weiterhin ist an allen Beruflichen Schulen das Programm der Sozialpädagogischen Förderung etabliert.

Die Mitarbeiter:innen der Jugendhilfeangebote in Schulen und der Sozialpädagogischen Förderung sind professionelle Ansprechpartner*innen für Schüler:innen und führen umfangreiche Angebote des Sozialen Lernens durch. Hier finden Schüler:innen Ansprechpersonen, die sie auch bei psychosozialen Problemlagen und Fragen zu Suchtprävention, Drogenkonsum und den Auswirkungen von Drogen beraten, unterstützen und begleiten beziehungsweise an die passenden Unterstützungssysteme verweisen können. Flankiert wird die Arbeit der Fachkräfte unter anderem mit Angeboten aus dem Vertiefungsangebot des Stadtschulamts. Hier finden sich zum Beispiel kostenfreie Workshop Angebote zu den Themen "Cannabis - Konsum und Selbstkontrolle" oder auch "Rausch & Risiko, der angemessene Umgang mit psychoaktiven Substanzen", die durch die Fachkräfte für die Arbeit mit Schüler*innen gebucht werden können.

Die Fachabteilung des Stadtschulamts und die Träger der Jugendhilfe kooperieren bei Themen wie Suchtprävention und Suchthilfe eng mit den Angeboten des Jugend- und Sozialamts, des Drogenreferats und der Fachstelle Prävention, den einzelnen Schulen sowie mit weiteren Partnern in diesen Themenfeldern.

In der Zuständigkeit des Landes Hessen wird in den letzten Jahren umfangreich zu den Themen Gesundheitsförderung und Suchtprävention an Frankfurter Schulen gearbeitet. So gibt es zum Beispiel aktuell ein Maßnahmenpaket im Zusammenhang mit der Legalisierung von Cannabis sowie einen Fachtag für Beratungslehrkräfte des Landes. Das Stadtschulamt und das Staatliche Schulamt stehen anlassbezogen im Austausch zur gegenseitigen Information und Transparenz bezüglich der Situation und Bedarfen an den Schulen.

Vandalismus und Drogenkonsum sind, gerade an Schulen mit älterer Schüler:innenschaft, Themen mit denen sich die Schulen und die Fachkräfte intensiv beschäftigen und auseinandersetzen und hierbei auch die aktuellen Veränderungen und Entwicklungen im Blick habe, wie zum Beispiel aktuell eine starke Zunahme des Konsums von Lachgas, welches freiverkäuflich erworben werden kann.

Die Beratungszahlen zu den Themen Drogenkonsum und -abhängigkeit haben sich in den letzten Jahren nicht signifikant verändert. Anders sieht dies zum Beispiel bei Themen der psychischen Gesundheit aus, wo ein hoher Anstieg an Beratungsanlässen zu verzeichnen ist.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 12. September 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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