Die Paralympics haben gezeigt, dass Länder und Städte mit guter Sportförderung auch gut bei den Wettbewerben abschneiden
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Zusammenfassung
Die Frage befasst sich mit der Unterstützung von Parasportler*innen in Frankfurter Sportvereinen und der Bereitstellung notwendiger Infrastruktur durch die Stadt. Ziel ist es, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Sport zu fördern und die entsprechenden Angebote in den Vereinen auszubauen.
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Pfortenstraße — 9 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 04.09.2026.
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Neues zu Pfortenstraße per E-MailFrage an den Magistrat
Die Paralympics haben gezeigt, dass Länder und Städte mit guter Sportförderung auch gut bei den Wettbewerben abschneiden. In Deutschland zeigt der TSV Bayer 04 Leverkusen, der allein über zehn Prozent der deutschen Athlet*innen gestellt hat, dass mit entsprechender Unterstützung überdurchschnittlich viele Teilnehmer*innen Höchstleistungen erbringen können. Dies kann auch bedeuten, dass besondere Rollstühle, Prothesen oder Ähnliches in den Vereinen bereitgestellt werden.
Ich frage den Magistrat:
In welchen Frankfurter Sportvereinen können Parasportler*innen schon jetzt ihren Sport ausüben und in welchem Umfang unterstützt die Stadt die Vereine, die notwendige Infrastruktur und Ausstattung bereitzustellen, um Sportler*innen mit Behinderung gewinnen zu können?
Antwort des Magistrats
Frankfurter Turn- und Sportvereine werden auf Grundlage der städtischen Sportförderrichtlinien unterstützt. Diese gelten für alle beim Landessportbund Hessen registrierten Vereine gleichermaßen. Aus der Sportförderung heraus ist dabei ein wichtiger Ansatz, sowohl Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen als auch anderen Einschränkungen den Zugang zu Sport- und Bewegung zu ermöglichen und entsprechende Projekte und Maßnahmen zu unterstützen.
Etliche Sportvereine in Frankfurt am Main bieten inklusive und zielgruppenspezifische Angebote an. Zur Ausübung des Trainings- und Wettkampfbetriebes werden den Vereinen Nutzungszeiten in den städtischen Sportstätten zur Verfügung gestellt. Weiterhin erhalten einige Vereine einen Zuschuss zur Teilnahme am überregionalen Wettkampfbetrieb. Bei Zugehörigkeit zur
- Bundesliga in einer Sportart besteht auf Antrag die Möglichkeit zur Förderung aus Leistungssportmitteln. Im vergangenen Jahr war die Stadt Frankfurt Gastgeberin im Rahmen des Host Town Programs und hat den indischen Teilnehmenden auf unseren Sportstätten die Vorbereitung auf die Special Olympics World Games ermöglicht. Die Stabsstelle Inklusion berät Bauherren wie barrierefreies Bauen umgesetzt werden kann. Diese kostenlose Beratung können nicht nur Ämter, sondern auch Vereine, Kultureinrichtungen und andere Bauherren nutzen. Um bestehende Liegenschaften barrierefreier zu machen, gibt es darüber hinaus seit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung § 1470 vom 01.03.2007 bei der Stabsstelle Inklusion Fördermittel für barrierefreie Umbauten von öffentlichen Gebäuden. Für vereinseigene Gebäude kommen diese Mittel aber nur in Betracht, wenn diese Gebäude von der gesamten Öffentlichkeit genutzt werden können. Mit diesen Fördermitteln wurden zum Beispiel folgende öffentliche Sportanlage barrierefreier gemacht: - Barrierefreie WC's in der Nordkurve des Stadions Deutsche Bank Park - Rampe am Eingang zur Nordwestkurve des Stadions Deutsche Bank Park - Barrierefreie Tribüne mit speziellen, beweglichen Plätzen für Rollstuhlfahrer:innen und ihre Begleitung im Stadion Deutsche Bank Park - Lifter für Menschen mit Körperbehinderungen in mehreren Bädern der BBF - Rollstuhlgerechter Weg im Freibad Stadion - Barrierefreie Umkleide, Duschen und WC in den Titus-Thermen - Barrierefreies WC auf der Sportanlage Pfortenstraße - Türantrieb in der Mehrzweckhalle Kalbach - Taktiles Leitsystem und barrierefreies WC in der Sportanlage Hahnstraße - Barrierefreie Wege und Umkleide im Freibad Nieder-Eschbach - Rampe an der Gegentribüne der Sportanlage Bornheimer Hang
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 12. September 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.